Informationen zur dienstlichen Nutzung

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie lizenzierte Produkte nur nutzen dürfen, wenn Sie deren Nutzungsbedingungen gelesen und verstanden haben und Sie mit den aufgeführten Bedingungen einverstanden sind. Die jeweils aktuellen Product Terms (PT) zum Microsoft Campus Agreement (EES) finden Sie unter folgendem Link:

Wir haben Ihnen aus den o.g. Informationsquellen die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Das Campus Agreement umfasst folgende Produkte:

  • Windows Education Upgrade (Betriebssystem mit Software Assurance)
    Es dürfen konkret folgende Editionen von Windows installiert werden:
    Windows 10 Education (Enterprise LTSB ist nicht mehr möglich)
    Windows 8.1 Pro oder Enterprise
    Windows 7 Professional oder Enterprise
    Genauere Informationen entnehmen Sie bitte den o.g. Product Terms.
  • Microsoft Office Professional Plus
  • Microsoft Office for Mac
  • Microsoft Core CAL Suite (Client Access License)

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Beschaffung von qualifizierenden Betriebssystemlizenzen weiterhin notwendig ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Qualifizierende Betriebssysteme" weiter unten.

Jedes neue Gerät sollte somit weiterhin mit einer Windows OEM-Lizenz bestellt werden. Bereits erworbene OEM-Lizenzen unterliegen (nach Microsofts Rechtsauffassung) dem Nutzungsende des Geräts. D.h. mit Entsorgung des Geräts erlischt auch dessen OEM-Lizenz. Lizenzaufkleber dürfen nicht auf andere Geräte transferiert werden. Die OEM-Lizenz muss also mit jedem Gerät neu erworben werden. Beim Kauf neuer Hardware empfiehlt das HRZ deshalb dringend, eine Windows OEM-Lizenz mit dem Gerät zu erwerben. Dies ist bei allen PC-Systemen und Notebooks aus dem HRZ-Warenkorb standardmäßig der Fall.

Upgrade-/Downgrade-Recht

Lizenzen aus dem Microsoft Campus Agreement berechtigen zur Installation der jeweils aktuellen Betriebssystem-Versionen von Windows (z.B. Windows 10 Education) und Office Professional Plus. Alternativ dürfen Vorgänger-Versionen eingesetzt (Downgrade) und Plattform-Wechsel durchgeführt (Cross-Platform-Recht) werden.

Rechte zur mehrsprachigen Nutzung

Lizenzierte Produkte dürfen in jeder dafür verfügbaren Sprache genutzt werden. Dies schließt die mehrsprachige Nutzung von Windows Education (bzw. Enterprise bei Windows <10) und Office Professional Plus ein. Benutzeroberfläche, Rechtschreibkorrektur, etc. dürfen gleichzeitig in mehreren Sprachen installiert sein und können vom Nutzer entsprechend genutzt werden.

Office Professional Plus vs. Office 365

Auf dienstlichen Endgeräten darf im Rahmen des Microsoft Campus Agreements ausschließlich Office Professional Plus installiert werden. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass die Nutzung von Leistungen, die unter dem Begriff Office 365 firmieren (diverse Onlinedienste und z.B. die Software Office 365 ProPlus) auf dienstlichen Geräten NICHT gestattet ist. Bitte beachten Sie hierzu auch die Informationen zur Nutzung von Office auf privaten Endgeräten.

Office for Mac

Office for Mac kann aus lizenzrechtlichen Gründen nicht per Download bereitgestellt werden. Installationsmedien können Sie als Mitarbeiter vor Ort in den HRZ Service Centern erhalten. Office for Mac darf nur auf dienstlichen Geräten installiert werden.

Core CAL Suite

Die Core CAL Suite (CAL = Client Access License) beinhaltet nach aktuellem Stand folgende Zugriffslizenzen:

  • Standard-CAL für Windows Server 2012
  • Standard-CAL für Exchange Server 2013
  • Standard-CAL für Skype for Business Server 2015
  • Standard-CAL für SharePoint Server 2013
  • Client-Management-Lizenz für System Center 2012 R2 Configuration Manager
  • Client-Management-Lizenz für System Center 2012 R2 Endpoint Protection

Sofern Sie mit einem Windows Client-Betriebssystem auf ein Windows-Serverbetriebssystem zugreifen, werden aus lizenzrechtlicher Sicht entsprechende CALs benötigt. Je nachdem auf welchen Dienst dabei zugegriffen wird, ist eventuell der Kauf weiterer CALs notwendig (z.B. MSSQL-Server). Bitte beachten Sie auch hier die entsprechenden Nutzungsbedingungen.

Qualifizierende Betriebssysteme

Die folgenden Informationen wurden den Product Terms (PT) für Deutschland entnommen.

Zu den qualifizierenden Betriebssystemen zählen:

  • Windows 10 (32-Bit oder 64-Bit, alle Editionen)
  • Windows 8/8.1 (32-Bit oder 64-Bit, alle Editionen)
  • Windows 7 (32-Bit oder 64-Bit, alle Editionen)
  • Windows Vista (32-Bit oder 64-Bit, alle Editionen)
  • Windows XP (32-Bit oder 64-Bit, alle Editionen)
  • Windows 2000 Professional
  • Windows NT Workstation 4.0
  • Windows 98 (inkl. SE)
  • Apple Macintosh

Zu den NICHT qualifizierenden Betriebssystemen zählen u.a.:

  • Eingebettete Systeme (z. B. Windows Embedded 8.1 Industry Pro, Windows XP Embedded)
  • Linux, AIX, OS/2

Aktivierung von Microsoft Windows und Office

Für die Aktivierung von Microsoft Windows und Office bietet das Hochschulrechenzentrum mit Abschluss des Microsoft Campus Agreements die Nutzung eines sogenannten KMS-Servers an (Key Management Service, dt. Schlüsselverwaltungsdienst). Dieser sollte grundsätzlich zur Aktivierung von Windows und Office verwendet werden.

Eine kurze Erläuterung der Begrifflichkeiten:

  • KMS: Key Management Service
    Schlüsselverwaltungsdienst; ein Aktivierungsserver innerhalb der Universität, der Windows- und Office-Installationen aktiviert.
  • MAK: Multiple Activation Key
    Mehrfachaktivierungsschlüssel; ein Lizenzschlüssel, der eine definierte Anzahl an Geräten direkt bei Microsoft aktiviert.

Der KMS-Dienst ist auf die IP-Bereiche der am Microsoft Campus Agreement teilnehmenden Einrichtungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main eingeschränkt. Ein Zugriff auf den Dienst aus dem allgemeinen Universitäts-WLAN und -VPN heraus ist nicht möglich. Falls in begründeten Ausnahmefällen der KMS-Server nicht genutzt werden kann, können auch MAK-Schlüssel zur Aktivierung verwendet werden. Eine Aktivierung mittels MAK-Schlüssel kann von allen HRZ Service Centern durchgeführt werden. Die MAK-Schlüssel werden jedoch nicht herausgegeben. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur MAK-Aktivierung an ihr nächstgelegenes HRZ Service Center.

Damit eine KMS- oder MAK-Aktivierung funktioniert, muss zur Installation ein Datenträger/Image aus den Volumenlizenzprogrammen (Microsoft Campus Agreement oder Select Plus) verwendet werden. Windows-Images, die als VL-Build gekennzeichnet sind, haben einen KMS-Client-Schlüssel bereits eingetragen. Diese Images sind sowohl für KMS- als auch für MAK-Aktivierung geeignet. D.h. aber nicht, dass sie dies auch automatisch tun. Bitte folgen Sie der unten aufgeführten Anleitung, um Windows und Office zu aktivieren.

Bezugs- und Downloadmöglichkeiten für Software

Das HRZ bietet die oben beschriebenen Datenträger-Images über die folgende FTP-Freigabe zum Download an. Der Download ist nur aus dem Universitäts-Netz möglich. Die Verteilung der Downloads an nicht bezugsberechtigte Personen ist untersagt. Es gelten weiterhin die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Software. Üblicherweise werden die folgenden Produkte gesucht:

Sollten Sie bei der Arbeit mit Office auf Plugins angewiesen sein, kann es bei der Nutzung der 64-bit Version zu Problemen kommen. In diesem Fall empfehlen wir die Installation der 32-bit Version von Office.

Weitere Windows- und Office-Versionen können Sie hier herunterladen:

Sollten Sie weitere Produkte benötigen, die nicht im Downloadbereich zu finden sind, kontaktieren Sie uns bitte über die bereitgestellten Kontaktinformationen.

KMS-Aktivierung

Der in den VL-Build-Images eingetragene KMS-Client-Schlüssel veranlasst Windows und Office dazu eine Aktivierung über einen KMS-Server zu versuchen. Den KMS-Server findet die Software normalerweise automatisch über das DNS. Dies ist an der Goethe-Universität Frankfurt am Main nur bei Clients möglich, die Mitglied einer Active Directory Domäne sind (z.B. in den vom HRZ betreuten Windows-Infrastrukturen). Bei Clients außerhalb dieser Infrastrukturen muss eine Aktivierung in aller Regel manuell erfolgen. Das Verfahren wird unter „Manuelle KMS-Aktivierung“ beschrieben.

KMS-aktivierte Produkte sind für 180 Tage aktiviert. Einmal pro Woche kontaktieren sie den KMS-Server, um die verbleibende Zeit wieder auf 180 Tage zu setzen. Sollte der Computer den KMS-Server länger als 180 Tage nicht erreichen können (z.B. weil er sich außerhalb der freigegebenen IP-Adressbereiche befunden hat oder er länger als 180 Tage ausgeschaltet war), verbleiben mit Ablauf dieser Zeit noch 30 Tage Zeit, in denen eine Warnmeldung erscheint. In dieser Zeit muss die Verbindung zum KMS-Server wieder ermöglicht werden. Ansonsten ist die Software nur noch mit einer reduzierten Funktionalität nutzbar, bis sie wieder aktiviert wird.

KMS-Server

Der KMS-Server der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist über den Alias

  • kms.server.uni-frankfurt.de

zu erreichen. Der Dienst ist auf die IP-Bereiche der am Microsoft Campus Agreement teilnehmenden Einrichtungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main eingeschränkt. Ein Zugriff auf den Dienst aus dem allgemeinen Universitäts-WLAN und -VPN heraus ist NICHT möglich.
Der KMS-Dienst hört standardmäßig auf TCP Port 1688. Der Server ist aus den freigegebenen Uni-Netzen pingbar.

Die folgenden Produkte können aktuell mit dem KMS-Server aktiviert werden:

  • Windows 10 (Education)
  • Windows 8/8.1 (Pro und Enterprise)
  • Windows 7 (Professional und Enterprise)
  • Windows Vista (Business und Enterprise)
  • Office 2016 Professional Plus
  • Office 2013 Professional Plus
  • Office 2010 Professional Plus

Für Software die nicht per KMS-Server aktiviert werden kann (z.B. Office 2007 Professional Plus) oder Geräte, die für den Einsatz von KMS nicht geeignet sind (z.B. Laptops, die sich längere Zeit außerhalb des Uni-Netzes befinden), gibt es die Möglichkeit der Manuellen MAK-Aktivierung (s.u.).

Möglichkeiten der Produktaktivierung

  • Automatische KMS-Aktivierung
    Clients in einer vom HRZ betreuten Active Directory Domäne aktivieren ihre Windows- und Office-Installationen automatisch, sofern sie mit dem korrekten Installations-Image installiert wurden.
  • Manuelle KMS-Aktivierung
    Clients auf die die oben genannte Beschreibung nicht zutrifft, müssen in aller Regel manuell aktiviert werden. Eine entsprechende Anleitung zur manuellen Windows- und Office-Aktivierung finden Sie hier.
  • Manuelle MAK-Aktivierung
    Clients die aus bestimmten Gründen nicht per KMS aktiviert werden können (z.B. Laptops, die sich längere Zeit außerhalb des Uni-Netzes befinden), können wie früher auch mittels MAK-Schlüssel aktiviert werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Ausnahmefällen an das nächstgelegene HRZ Service Center. Ein Zusenden des MAK-Schlüssels per E-Mail o.ä. ist nicht möglich. Geräte können nur vor Ort aktiviert werden.