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FUSE
Frankfurt University Secure
Entrypoint |
FAQ
Frequently Asked Questions - Oft gefragte Fragen und deren
Antworten.
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I. VPN &
IPsec
- Was ist VPN? Wozu wird es gebraucht?
Für den Zugang zum Wireless LAN (WLAN bzw. Funknetz) ist VPN
zwingende Voraussetzung. Aber auch über Draht angebundene
Nutzer profitieren: die intranet-Dienste des HRZ
(Online-Zeitschriften, FTP, News und Web) benötigen eine
IP-Adresse aus dem Bereich des HRZ, andernfalls sind die Angebote
nur eingeschränkt oder garnicht nutzbar. Bisher war eine
entsprechende IP-Adresse nur an lokalen Maschinen (am Arbeitsplatz
oder in den Pools) oder bei Einwahl über analoges Modem oder
ISDN verfügbar. Hier kann das VPN
(Virtual Private Network)
helfen, beim Zugang über beliebigen Internetprovider wird eine
virtuelle Verbindung (Tunnel) zum HRZ aufgebaut. Diesem Tunnel wird
eine IP-Adresse aus dem Bereich des HRZ zugeordnet und damit sind
die intranet-Dienste nutzbar. Allgemeine weiterführende
Informationen zum Thema VPN finden sich im Web unter http://vpn.shmoo.com/.
- Einwahl per Modem/ISDN über (069) 7985 oder
20123:
Für Nutzer, die sich über die Rufnummern 7985 (extern)
oder 20123 (intern) einwählen, besteht keine Notwendigkeit den
VPN Client zu installieren. Mit dem Verbindungsaufbau zur NAF wird
automatisch eine IP-Adresse aus dem Bereich der Universität
zugewiesen. Der VPN-Dienst (FUSE) ist eine Ergäzung des
Zugangs über Modem bzw. ISDN, deshalb werden die bisherigen
Einwahldienste (NAF) auch in Zukunft weiterbetrieben.
- Was ist IPsec? Wofür ist das sinnvoll?
Der Tunnel des Virtual Private Networks wird mit der FUSE
ausschliesslich nach dem IPsec Standard aufgebaut. IPsec
(IP Security Protocol)
steuert für den Auf- und Abbau des VPN-Tunnels und die
Übertragung der Daten. Als zusätzliche
Funktionalität ist eine Verschlüsselung der Daten
möglich und gerade beim Zugang über fremde Provider
sinnvoll. Insbesondere, weil die gängigsten Protokolle -
Telnet, POP3, FTP aber auch HTTP (Web) - den Benutzernamen und
-passwort als Klartext übertragen. Die FUSE verwendet
ausschliesslich 3DES, in Zukunft wird aber auch AES
unterstützt.
- Voraussetzungen für den Zugang zum VPN-Dienst (FUSE)
des HRZ:
- eine Benutzerkennung (Account) am Hochschulrechenzentrum der J.
W. Goethe-Universität Frankfurt.
- eine Internetverbindung - egal ob Modem, ISDN, DSL oder
Ethernet.
- ein unterstütztes Betriebssystem: aktuell Windows 95, 98,
ME, NT 4.0 (Workstation), 2000 (Professional) und Windows XP (Home
und Professional) mit der kostenfrei verfügbaren
Client-Software von Nortel.
- für Apple (ab Mac OS 8) und verschiedene Unices (AIX,
Solaris, Linux und andere) ist eine Client-Software
verfügbar.
- PDA und mobile Computing: auch mit PalmOS, SymbianOS und
WindowsCE und ist ein Zugang möglich.
Möglicherweise auftretende Probleme sind auf dieser
Web-Seite beschrieben, deshalb bitte vor der Installation
vollständig durchlesen. Vielen Dank.
- IPsec und Firewall:
Der Port 500 udp muss vom Client zum Gateway (und umgekehrt!)
erreichbar sein. Weiterhin muss die Firewall die Protokolle ESP
(Protokoll Nummer 50) und AH (Protokoll Nummer 51 durchlassen.
- IPsec und dynamisches NAT:
gelten als natürliche Feinde. Die Mechanismen IP-Masquerading
oder auch Network Address Translation finden sich oft in kleinen
SOHO Routern. NAT erlaubt Internetzugang mit nur einer
öffentlichen IP (meist aus dem Pool des jeweiligen Providers)
für eine ganze Gruppe von Maschinen mit privaten Adressen.
Dazu modifiziert NAT den Header der IP-Pakete, schliesslich sind
private Absender in öffentlichen Netzen nicht routbar. Genau
hier greift aber auch IPsec ein: IPsec bildet Prüfsummen
für IP-Pakete, aber auch deren Header. Abhilfe: Einen
Router mit VPN-Passthru verwenden, alternativ ein Forwarding des
UDP-Port 2003 auf die Maschine mit der Client-Software.
II.
Client-Software
- Unterstützte Betriebssysteme:
Aktuell werden Windows 95, 98, ME, NT 4.0, 2000 und Windows XP
unterstützt. Für Apple (ab MacOS 8) und verschiedene
Unices (AIX, Solaris, Linux und andere) kann beim HRZ eine Lizenz
der Client-Software käuflich erworben werden. Allerdings wird
für Apple Macintosh und Unix (außer AIX und der RedHat
Linux Distribution) kein offizieller Support geleistet. Geräte
mit PalmOS, SymbianOS und WindowsCE können dank des movianVPN
von Certicom am VPN
teilnehmen. Allerdings gilt auch hier: kein offizieller Support
durch das HRZ.
- Download der Client-Software:
die Webseiten mit den Anleitungen enthalten auch entsprechenden
Links zur jeweiligen Client-Software.
- Windows 95 & 98 - vorhandene Microsoft
VPN-Adapter:
Prüfen Sie, ob unter Start / Einstellungen /
Systemsteuerung / Netzwerk ein DFÜ-Adapter #2 (VPN
Unterstützung) installiert ist. Falls der Eintrag
vorhanden ist, muss dieser entfernt werden. Die Microsoft VPN
Implementierung stört den Nortel Contivity Client.
- Tunnel nach Aufbau nicht sofort nutzbar:
Der Aufbau des VPN-Tunnels braucht eine gewisse Zeit (ca. 30
Sekunden), vorher werden keine Daten übertragen. Bitte haben
Sie etwas Geduld. Auch beim Abbau des Tunnels sollte ein gewisser
Zeitraum (nochmals ca. 30 Sekunden) verstreichen.
- Personal Firewalls (insbesondere Zone Alarm und Windows XP
TCP/IP-Filterung):
Behindern oft den Aufbau des Tunnels bzw. die Übertragung der
Daten durch den IPsec-Tunnel. Abhilfe: probeweise die
Personal-Firewall deaktivieren. Für die Konfiguration der
Personal-Firewalls kann das HRZ keinen Support leisten.
- Esel, Bär & Nussnougatcreme gehen nicht
mehr:
Mit der IP aus dem Netz des HRZ greifen auch die Filter und Sperren
des Uni-Netzes.
- Routing table cannot be altered:
Die VPN-Verbindung wird mit dem obigen Hinweis abgebrochen.
Hierfür gibt es viele Ursachen: abgelaufene DHCP Lease,
Netzwerk Schnittstellen werden zu- bzw. abgeschaltet oder ein
Routing Protokoll ist aktiv. Abhilfe: siehe Tech Tip
TT031002.pdf von Nortel.
- Netlock (Mac und Unix) - kein Zugriff auf Oberfläche
des Clients:
Die Netlock VPN-Software für Apple Macintosh und die
unterstüzten Unix-Derivate wird über einen Browser (z. B.
Netscape oder Internet Explorer) gesteuert, als URL ist
http://127.0.0.1:9161 oder http://localhost:9161 im
Browser einzugeben. Wird ein Proxy-Server für den Web-Zugriff
verwendet, kann die nur lokal verfügbare Benutzerschnittstelle
des VPN-Clients nicht mehr erreicht werden. Abhilfe: die
Verwendung des Proxy für die Adresse 127.0.0.1 bzw. localhost
abschalten oder auf die Benutzung eines Proxy vollständig
verzichten.
- Windows - Cisco und Nortel:
Eine parallele Installation des Cisco und Nortel Clients ist erst
ab Version 4.0 der Cisco Software möglich. Um Cisco zu
zitieren: Coexistence with Third-Party VPN Vendors. In Release
4.0, the VPN Client is compatible with VPN clients from Microsoft,
Nortel, Checkpoint, Intel, and others. This feature offers the
ability to use other VPN products while the Cisco VPN Client is
installed. Die vollständigen Releasenotes finden sich
unter
http://www.cisco.com/univercd/cc/td/doc/product/vpn/client/rel401/401_clnt.htm.
- Linux - FreeS/WAN und KAME:
Die beiden unter Linux beliebten Programmpakete können zur
Zeit nicht als VPN-Clients für "Road-Warrior"
eingesetzt werden. Aufgrund fehlender Standards bzw.
obsoleter Implementierungsempfehlungen weigern sich die
Programmierer eine erweiterte Anmeldefunktionalität zu
implementieren. Eine - technisch mögliche - Anmeldung mit
X.509 Zertifikaten wird auf absehbare Zeit nicht den
Produktionsbetrieb aufnehmen.
- Andere VPN-Clients - Weitergabe des
Gruppenpasswortes:
Aus Sicherheitsgründen wird das Gruppenpasswort des
VPN-Clients nicht veröffentlicht. Weiterhin ist in der
aktuellen Betriebsphase die Anmeldung nur mit Nortel bzw. Netlock
Software möglich.
III. Provider
- America Online (AOL):
Der weitverbreitete Internet-Provider verwendet für den Zugang
ein firmeneigenes Protokoll, nicht aber den TCP/IP Standard. Die
VPN Software setzt aber TCP/IP zwingend voraus und funktioniert
daher nicht mit dem AOL-eigenen Protokoll.
- Der Proxy- oder Mailserver meines privaten Providers
verweigert den Zugriff:
It's not a bug, it's a feature. Nach dem Aufbau des VPN-Tunnels
erhält der Client-PC eine IP aus dem Adressraum des HRZ.
Sämtliche Datenpakete laufen zum FUSE (also zum VPN-Gateway im
HRZ), dort werden die Daten quasi ausgepackt. Die Senderadresse der
Pakete ist aber die HRZ-IP. Der Proxy- oder Mailserver beschwert
sich also zu recht, dass die Pakete nicht dem Netz des Providers
entstammen.
Abhilfe: den Proxy und die Mailserver des HRZ benutzen. Dazu
einfach bei Netscape ein zweites Profil für den VPN
Universitäts-Zugang einrichten oder bei Opera eine alternative
.ini Datei einrichten. Als kurzfristige Lösung kann im Browser
die Benutzung eines Proxies abgeschaltet werden.
IV. WLAN &
VPN
- WLAN und VPN:
Ohne den FUSE VPN-Client ist kein Zugang zum FLUG-WLAN
möglich.
- Intel Centrino:
Wird der Contivity VPN Client der FUSE auf einer Windows 2000 oder
XP Maschine mit einem Intel Centrino Chipset und dem Intel PROset
Adapter Switching Utility installiert, kann ein Absturz mit blauem
Bildschirm (Blue Screen Of Death) erfolgen. Abhilfe: siehe
CSB - 0305003. Bei neueren Notebooks
(spätestens ab Produktionsdatum Juni 2003) sollte das Problem
nicht mehr auftreten, im Zweifel kann ein Update der
Hardware-Treiber vor der Installation des VPN-Clients vorgenommen
werden. Die Bezugsquelle für aktuelle Centrino Software ist
die Homepage des jeweiligen Notebook-Herstellers.
geändert am 26. Oktober 2004 E-Mail: netz-fragennetz-fragen@rz.uni-frankfurt.de
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