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Hier finden Sie die Installationsanleitung für den Zugang zum VPN-Dienst des Hochschulrechenzentrums. Mittels VPN können Sie alle intranet Dienste des HRZ (Mail, News, ftp und Online-Zugriff auf Bibliotheken) von einem beliebigen Internetprovider aus mit dem HRZ-Account nutzen. Achtung: nur mit dem FUSE VPN-Client ist ein Zugriff auf das Wireless LAN (WLAN) des HRZ möglich! Als zusätzlicher Vorteil ergibt sich erhöhte Datensicherheit durch die verschlüsselte Übertragung von Passworten und Nutzerdaten (3DES), hierfür ist lediglich die Installation einer Software notwendig. Die Anleitung gliedert sich in folgende Punkte:



Bitte beachten Sie: die Installation und der Betrieb der Unix-Versionen ist - im Gegensatz zu den Windows- oder Mac Varianten des Clients nicht trivial. Gerade bei den vielfältigen Versionen der Linux-Kernels kann eine Funktionalität des Clients nicht garantiert werden, offiziell vom HRZ unterstüzte Unices sind AIX und Red Hat.


I. Sicherung (Backup)

Bevor mit der Installation der Client-Software begonnen wird, sollte unbedingt ein Backup - eine Sicherheitskopie - der System- und Nutzerdaten erstellt werden. Sind alle Dateien gesichert, ist es ein guter Zeitpunkt die aktuellen Pachtes und/oder Updates für Unix einzuspielen.


II. Download des Clients

Unbedingt lesenswert ist die offizielle Anleitung von Nortel mit vielen nützlichen Hinweisen zur Installation und zum Betrieb der Software. Den VPN-Client der Firma Nortel für den Zugang zum VPN-Dienst des HRZ finden Sie unter mit einem Mausklick übertragen Sie die Datei auf Ihren Computer.


III. Installation der Software

Für die Installation der Software werden root-Rechte unbedingt vorausgesetzt. Bitte beachten Sie: die Vorgehensweise bei der Installation des VPN-Clients ist - aufgrund der verschiedenen Unix-Dialekte - nicht einheitlich. Ausführliche Informationen sind dem Handbuch zu entnehmen. Nach der Installation ist die vorgefertigte Konfiguration einzufügen. Kopieren Sie die Daten eac.db bzw. eac.zip in das Verzeichnis der Client-Software.


IV. Registrierung

Vor dem eigentlichen Start des VPN-Clients muss ein Registrierschlüssel vorhanden sein. Ein Schlüssel kann zu Testzwecken direkt von Nortel unter www.nortelnetworks.com/products/01/contivity/vpnclient/registration.html bezogen werden. Soll die Software dauerhaft genutzt werden, ist ein dauerhaft funktionsfähiger Lizenzschlüssel für Mitarbeiter der Universität bei der Netzwerk-Materialausgabe käuflich zu erwerben. Der Lizenzschlüssel kann auch direkt bei Apani bezogen werden. Studierende können den Lizenzschlüssel über den ASTA beziehen.


Der VPN-Client besitzt keine systemspezifische graphische Benutzeroberfläche. Die Steuerung erfolgt über ein Web-Interface, welches auf den lokalen Computer zugreift. Der Client ist über die URL http://127.0.0.1:9161 bzw. http://loalhost:9161 mit Netscape oder Mozilla zu erreichen, die Registrierungsdaten werden via Internet an die Firma Nortel übermittelt. Das Vorgehen bei der Registierung ist abhängig von der Art des verwendeten Schlüssels, bitte beachten Sie die auf dem Bildschirm erscheinenden Hinweise.


V. Konfiguration des Clients

Nach erfolgreicher Registrierung müssen die korrekten Einstellungen vorgenommen werden. Nachdem die Software über die Kommandozeile mittels start_cvc gestartet wurde, können die Einstellungen vorgenommen werden. In den folgenden Screenshots wird aus Gründen der Übersichtlichkeit nur der Inhalt des Browserfensters wiedergegeben.


Contivity Client - Oberfäche

Nach dem Start des Contivity VPN Client erscheint dessen Benutzeroberfläche. Tragen Sie unter User Name Ihren persönlichen Benutzernamen ein. Der Account ist typischerweise klein geschrieben, maximal acht Buchstaben lang und enthält keine Punkte oder Klammeraffen. Entsprechend findet im Eingabefeld Password das individuelle Passwort des Benutzerkontos seinen Platz.


In der Schaltfläche Destination findet sich die IP-Adresse des FUSE, 141.2.29.24 - hier niemals den logischen DNS-Namen eingeben!


Speichern Sie die aktuelle Konfiguration mit Save. Achtung: der Unix-Client erlaubt nicht das Speichern des Passwortes in der Konfigurationsdatei.


Contivity Client - Options / Authentication Options

Die Schaltfläche Options öffnet das Fenster mit den verschiedenen Einstellungen zur Anmeldung am FUSE, die notwendigen Einstellungen sind bereits in der Konfigurationsdatei (eac.db) enhalten.


  • Authentication Options: Group Security Authentication
  • Group Security Credentials - Group ID: fuse
  • Group Security Credentials - Group Password: ist in eac.db enthalten
  • Group Authentication Options: Group Password Authentication


Bestätigen Sie die Eingaben mit OK.


VI. Aufbau des IPsec (VPN-) Tunnels

Contivity Client - Oberfäche

Für Aufbau eines VPN-Tunnels ist eine ganz "normale" Internetverbindung per Modem, ISDN, DSL oder Ethernet unabdingbare Voraussetzung. Vor dem Start der Contivity Software sollte bereits ein Zugang zum Internet bestehen. Danach kann die VPN-Clientsoftware gestartet werden, ein Druck auf Connect aktiviert den Zugang.


Tunnelaufbau

Die VPN-Software beginnt mit dem Aufbau des VPN-Tunnels, das Fenster links ist im Normalfall nur kurz sichtbar. Nach erfolgreichem Aufbau der VPN-Verbindung erscheint eine Meldung, welche den Aufbau des sicheren Tunnels bestätigt. Bis der virtuelle Zugang tatsächlich nutzbar ist, können jedoch noch bis zu 30 Sekunden vergehen. Diese Zeitspanne ist notwendig, um die Konfiguration auf die neue IP-Adresse umzustellen.


Herzlich willkommen im intranet des Hochschulrechenzentrums.


Status - Abbau der Verbindung

Um Informationen über den VPN-Tunnel zu erhalten, ist ein Druck auf den Link Connection Status erforderlich. Für den Nutzer wichtige Informationen sind die Dauer (Duration) der VPN-Verbindung, die Art der Verschlüsselung (Confidentiality) und vor allem die virtuell dem Client zugeordnete IP-Adresse (Assigned IP Address). Die vom Server vergebene IP-Adresse wird aus einem Pool vergeben und wechselt daher bei erneutem Zugang.


Die IP des VPN-Servers (Destination IP Address) ändert sich möglicherweise bei einem zukünfigten Ausbau des FUSE.


VII. Abbau des IPsec (VPN-) Tunnels

Status - Abbau der Verbindung

Im Statusfenster kann über die Schaltfläche Disconnect der VPN-Tunnel beendet werden


VIII. Bekannte Probleme und Hilfe

Manchmal ist es notwendig, den Dämonen des Client manuell zu beschwören. Einfach im Installationspfad der VPN-Software ./netlock start eingeben und dann die Benutzeroberfläche des Clients mit start_cvc aufrufen.


An dieser Stelle sei der interessierte Nutzer nochmals darauf hingewiesen, dass die Installation und der Betrieb des Clients nicht trivial ist!


Mit etwas Glück lässt sich ein Problem durch die VPN Faq des HRZ lösen. Hilfe erhalten Sie auch per Email an vpn-fragen@rz.uni-frankfurt.de - Viel Erfolg!

 

geändert am 10. Januar 2008  E-Mail: vpn-fragenvpn-fragen@rz.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 10. Januar 2008, 16:37
http://www.uni-frankfurt.de/org/hrz/campusnetz/vpn/unix_vpn_install.html