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Spam Filtern auf dem Server

Die Auswertung des "X-MailScanner-SpamScore"-Headers kann auch auf dem Server stattfinden. Dabei benutzen Sie die Möglichkeit dem Mailsystem beim letzten Schritt der Mailzustellung Anweisungen zu geben, wie zu verfahren ist. Dies geschieht in der ".forward"-Datei ("forward" mit einem Punkt davor) in Ihrem Homeverzeichnis.

Bei diesem Verfahren werden "imap-Ordner" angelegt, die Sie nur lesen können, wenn Sie Ihre eMails über imap statt pop lesen. Wenn Sie kurzfristig imap benutzen wollen ohne gänzlich umzusteigen, dann können Sie dazu webmail benutzen. Wenn Sie den Spamordner nicht regelmäßig leeren, dann wird mit der Zeit Ihr Homeverzeichnis übervoll werden.

Umn den Filter einzurichten, müssen Sie sich beim HRZ einloggen (das wird hier beschrieben). Wenn Sie das gemacht haben, rufen sie einen Text-Editor zum Bearbeiten/Anlegen von ".forward" auf:
pico .forward

In diese Datei kopieren Sie folgenden Inhalt:

# Exim filter
# Header: X-MailScanner-SpamScore: sssss
if $h_X-MailScanner-SpamScore: matches sssss then
save mail/Spam
endif

Beachten Sie:
  1. Die 1. Zeile muss(!) "# Exim filter" sein. Das ist nicht einfach ein Kommentar.
  2. Das Verzeichnis "mail" muss vorhanden sein (Normalerweise ist es schon vorhanden, sonst: "mkdir mail". Groß- und Kleinschreibung ist von Bedeutung. Evt haben Sie schon ein Verzeichnis "Mail" großgeschrieben. Passen Sie den Filtertext dann einfach entsprechend an.)
  3. Sie müssen die Anzahl der kleinen "s" nach ihren Wünschen anpassen (vgl dazu die Diskussion auf der Seite für andere Mailreader)
  4. Wenn Sie den Spam sofort löschen wollen, dann nehmen Sie diesen Filter ("save /dev/null" statt "save mail/Spam". Vorschlagshalber neun SpamScore-Punkte):
    # Exim filter
    # Header: X-MailScanner-SpamScore: sssssssss
    if $h_X-MailScanner-SpamScore: matches sssssssss then
    save /dev/null
    endif
    
  5. Was der Filter tut, und was nicht kann nur am Ergebnis festgestellt werden. Wenn Sie mehr Kontrolle haben wollen, dann sollte ihre .forward-Datei so aussehen:
    # Exim filter
    # Das Verzeichnis $HOME/mail muss existieren
    logfile $home/mail/exim_filter.log
    logwrite "$tod_log $message_id $h_from $h_to S=$h_subject"
    # Header: X-MailScanner-SpamScore: sssss
    if $h_X-MailScanner-SpamScore: matches sssss then
    save mail/Spam
    endif
    

    Beachten Sie die Zeilen logfile und logwrite. Vorsicht: "exim_filter.log" wird jetzt langsam immer größer und nimmt Ihnen wertvollen Platz weg (Löschen mit "rm -i mail/exim_filter.log").

Den Editor (hier pico) beenden mit [strg]-o (Datei Speichern - write out) und [strg]-x (beenden - exit).

Weiterführende (sehr fortgeschrittene...) Information gibt es hier: [externer Link]. Dies gilt für die Version 4.1x von Exim, die derzeit auf unseren servern verwendet wird.

 

geändert am 27. Oktober 2007  E-Mail: Webmasterpresse@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 27. Oktober 2007, 22:19
http://www.uni-frankfurt.de/org/hrz/internet/mail/Support/FAQ/Howtos/spamfilter/spamfilter_eximfilter.html