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SeiteninhaltBenutzung der Microsoft Windows Server Update Services (WSUS)Microsoft Windows Server Update Services (WSUS), die Patch- und Updateverwaltungskomponente von Microsoft Windows Server, gibt umfassende Kontrolle über die Verteilung von Softwareupdates auf Computern. Die Update-Verwaltung der Arbeitsplatz-PCs und Server lässt sich durch Einsatz von WSUS denkbar einfach zentralisieren und automatisieren. Mit WSUS, als Nachfolger der bereits ab dem 1 April 2004 erfolgreich eingesetzten Software Update Services (SUS), ist das Patch-Managment abermals vereinfacht. WSUS fasst die bisher getrennten Bereiche Windows Update, Office Update und Microsoft Download Center zu einem einzigen, zentralen Dienst zusammen, sodass es künftig bei Microsoft eine einheitliche Anlaufstelle für Sicherheits- und andere wichtige Updates gibt. Übersicht
1. SystemvoraussetzungenDie automatischen Updates sind die WSUS-Clientkomponente. Für die automatischen Updates bestehenkeine Hardwareanforderungen ausser eine Netzwerkverbindung. Sie können die automatischen Updates mit WSUS auf Computern unter folgenden Betreibssystemen verwenden:
Aktuelle Service Packs erhalten Sie hier. Sie müssen als Administrator eingeloggt sein. Dies gilt nur für die Konfiguration. Ansonsten können und sollten Sie mit einem normalen Benutzeraccount eingeloggt sein. Weitere Informationen finden Sie in diesem Abschnitt 2. Laden der administrativen Vorlage für WSUSLaden Sie die deutsche Version der Datei wuau.adm hier herunter (bei Windows Vista ist dieser Schritt nicht nötig). Haben Sie eine englische Version des Betriebssystems, verwenden sie bitte diese Datei. Je nach Aktualität Ihres Systems ist es möglich, dass "wuau.adm" schon in der neuesten Version vorliegt. Wenn Sie nicht sicher sind, ob dies bei Ihnen zutrifft, verwenden Sie einfach die hier angebotene Datei. 3. Lokale Gruppenrichtlinie konfigurierenKlicken Sie auf "Start"
Wählen Sie "Vorlage hinzufügen". Im neuen Fenster klicken Sie auf "Hinzufügen"
Im Auswahlfenster "Richtlinienvorlagen" sollten Sie sich im Verzeichnis "C:\WINNT\inf" bzw. "C:\Windows\inf" befinden. Falls nicht, wechseln Sie dorthin. Wählen Sie anschliessend die Datei "wuau.adm". Klicken Sie auf "Öffnen" und im darunterliegenden Dialogfeld auf "Schliessen".
Sie sehen nun unter "Computerkonfiguration"
a. Automatische Updates konfigurieren
b. Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben
c. Geplante Installationen automatischer Updates erneut planen
d. Kein automatischer Neustart für geplante Installationen automatischer Updates 4. Systemdienste konfigurieren
Rechtsklicken Sie auf Arbeitsplatz. Klicken Sie auf Verwaltung. Im neu erscheinenden Fenster "Computerverwaltung" doppelklicken Sie auf "Dienste und Anwendungen", dann auf "Dienste". Auf der rechten Seite werden nun die Systemdienste aufgelistet.
Doppelklicken Sie auf "Automatische Updates". Ändern sie, wenn nötig, den Starttyp auf "Automatisch" und klicken Sie anschliessend noch auf "Starten". Verfahren Sie ebenso mit dem Dienst "Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst". Hier reicht es jedoch wenn er auf "Manuell" steht. 5. Alternative: Konfiguration mittels RegistrierungsdateiWenn Sie die oben beschriebene Konfiguration nicht durchführen möchten, können Sie auch eine vom Rechenzentrum bereitgestellte Registrierungsdatei verwenden. Laden Sie die Datei hier herunter und entpacken Sie sie mit Winzip oder der eingebauten Zip-Funktion von Windows XP oder Server 2003. Führen Sie die Datei anschliessend aus und bestätigen Sie die erscheinende Nachfrage. Die Datei setzt folgende Einstellungen:
Die Einstellungen können nur in der Registry verändert werden. Die Konfigurationsfenster der lokalen Gruppenrichtlinie stehen nicht zur Verfügung. 6. Überprüfung der Aktivitäten und FehlersucheDie folgende Befehlszeilenoption : wuauclt.exe /detectnow weist die automatische Updates an, den WSUS-Server sofort zu kontaktieren. Die Ereignisanzeige protokolliert im Bereich "System" u.a. die Updatevorgänge. Außerdem wird im Windows-Ordner in der Datei "Windows update.log" die Kommunikation mit dem WSUS-Server protokolliert. Hier lassen sich dann Fehler oder auch erfolgreiche Updatevorgänge nachlesen:
Hinweis für Betreiber von Personal Firewalls:Personal Firewalls sind eine mögliche Fehlerursache. Bitte beachten Sie, dass die Programme "%systemroot%\system32\svchost.exe" und "%systemroot%\system32\wuauclt.exe" Verbindung mit dem Internet aufnehmen können müssen. Zumindest müssen ausgehende TCP-Verbindungen zu "wsus.server.uni-frankfurt.de" (derzeitge IP: 141.2.192.35) auf Port: 80 erlaubt werden. Windows XP versucht zusätzlich Verbindungen zu Microsoft Statistikservern aufzubauen (IP: 207.46.197.121 und 207.46.197.59, jeweils Port 80). Diese Verbindungen können nach Wunsch gefahrlos blockiert werden.
geändert am 27. Oktober 2007 E-Mail: wwwwww@rz.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 27. Oktober 2007, 22:24
http://www.uni-frankfurt.de/org/hrz/services/soft/sus/index.html