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FAQ - Frequently Asked Questions

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Welche Formate werden unterstützt?

Der Streaming-Server kann viele Formate abspielen.

Das einfachste Format ist Windows-Media. Hierbei muß nicht viel beachtet werden, da für gewöhnlich alle lokal abspielbaren WMV-Dateien auch streamfähig sind.
Die Dateitypen sind: wmv für Video und wma für Audio.

Des weiteren werden die Formate von Quicktime unterstützt. Diese müssen jedoch zunächst für das Streaming vorbereitet werden. Siehe auch: Wieso funktioniert mein Quicktime-Video nicht?
Die Dateitypen sind: mov

Als dritte Möglichkeit gibt es das RealMedia-Format. Auch hier gilt: in der Regel sind RealMedia-Dateien streamfähig.
Die Dateitypen sind: rm, rmv, rma, rmvb

Zuletzt können auch MPEG-Videos abgespielt werden. Unter Windows wird hierfür jedoch ebenfalls der QuickTime-Player verwendet.

Welche Dateinamen sind erlaubt?

Bitte verwenden Sie keine Dateinamen mit Leerzeichen oder Umlauten! Dateien mit solchen Namen können zu Fehlern beim Hochladen, dem Bearbeiten ihres Auftrages oder später beim Abrufen vom Streamingserver führen!

Welches Format soll ich anbieten?

Möglichst jedes. Dies hat den einfachen Grund, daß nicht jeder Nutzer den gleichen Player besitzt.
Grundsätzlich kann man sagen, daß jedes der unterstützten Formate seine Vor- und Nachteile hat.
  • Windows-Media
    Vorteil: Weit verbreitet, Windowsnutzer können durch den mitgelieferten MediaPlayer die Streams empfangen. Auch unter Unix/Linux sind die meisten Player kompatibel. Windows-Media Videos können mit dem kostenlosten Windows Movie Maker erstellt werden.
    Nachteil: Die Qualität ist, insbesondere bei geringer Bandbreite, zum Teil miserabel.
  • QuickTime:
    Vorteil: Gute Qualität bei geringer Bandbreite.
    Nachteil: Nicht überall verbreitet, das Erstellen von streamfähigen Videos benötigt den kostenpflichtigen QuickTime-Pro.
  • MPEG:
    Vorteil: Gute Qualität bei geringer Bandbreite, insbesondere bei MPEG IV (mp4)
    Nachteil: Rechenintensiver beim Abspielen, da die Daten erst "entpackt" werden.
  • RealMedia:
    Vorteil: Geringe Dateigröße, akzeptable Qualität auch bei geringer Bandbreite. Kostenlose Version des RealProducer erhältlich um streamfähige Videos zu erzeugen. Auch den RealPlayer gibt es für alle gängigen Betriebssyteme.
    Nachteil: Die Qualität reicht nicht ganz an die von QuickTime oder MPEG IV heran.
Unsere Empfehlung: Sie sollten möglichst RealMedia verwenden. Wenn Sie Aufzeichnungen tätigen, so können Sie dies mit dem kostenlosten RealProducer vornehmen. Der benötigte RealPlayer ist ebenfalls für alle Nutzer frei verfügbar!

Wieso funktioniert mein Quicktime-Video nicht?

Gute Frage, die viele Antworten erfordert. Sie sollten sich vergewissern, daß das Video ordnungsgemäß für den Streamingserver vorbereitet wurde, also eine sogenannte Steuerspur enthält. Genaue Informationen zu diesem Ablauf, sind in der Anleitung zum Vorbereiten von Videodaten zu lesen.

Kann ich meine Videos mit einem Passwortschutz versehen?

Zur Zeit unterstützt der Server nur für RealMedia Inhalte einen Passwortschutz. Es ist zwar möglich auch andere Formate in den geschützten Bereich zu stellen, jedoch kann der Windows Media Player nicht mit der Authentifizierung des Servers umgehen. Auch bei anderen Playern ist bisher keine Unterstützung bekannt. Sobald diese jedoch die Authentifizierungsmethode unterstützen, wird auch dies möglich sein.

Ich habe ein Video hochgeladen. Wann wird es verfügbar sein?

Wenn Sie ein Video hochgeladen haben wird dieses zunächst auf Inhalt und Funktionsfähigkeit geprüft. Sie erhalten eine Email sobald ihr Video verfügbar ist in der Regel innerhalb eines Tages. Sollten Sie mehrere Tage keine Bestätigung bekommen, so kontaktieren Sie bitte das Rechenzentrum: streaming@rz.uni-frankfurt.de.

Kann ich avi-Dateien streamen lassen?

Dies ist eine schlechte Wahl, da avi nicht gleich avi ist. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes, von Microsoft entwickeltes, Kontainer-Format, indem sich alles mögliche verbergen kann. Wie der Name bereits sagt, bildet es nur den Kontainer, in dem z.B. wmv, MPEG oder ähnliches gepackt wurde. Somit wäre es also theoretisch möglich, daß eine avi-Datei abgespielt werden kann, wenn sich das entsprechende Format darin befindet. Jedoch sollten ausschließlich die oben genannten Format hochgeladen werden.
Mehr zum Thema AVI-Dateien finden Sie bei Netzwelt.de

Welche Videoplayer sind zum Abspielen nötig?

Es ist nicht ratsam einen Player herauszupicken, da es kaum einen Player zu geben scheint, der wirklich alles ohne Probleme unterstützt. Wir haben hier einmal eine Auswahl getroffen, mit denen der Server getestet wurde.
  • Windows Media Player:
    Dieser Player ist bei jeder aktuellen Version von Windows dabei und einsatzbereit. Leider unterstützt er lediglich Windows-Media Dateien.
  • RealPlayer:
    Der RealPlayer ist kostenlos unter http://germany.real.com/ verfügbar - sowohl für Windows als auch für Linux.
    Der RealPlayer unterstützt alle Real-Formate.
  • QuickTime Player
    Der QuickTime Player kann bei Apple bezogen werden und ist kostenfrei.
    Mit dem QuickTime lassen sich nicht nur QuickTime-Formate, sondern auch MPEG-Videos abspielen. Leider ist dieser Player nicht für Linux, sondern lediglich für Windows und Mac verfügbar. Notfalls kann der QuickTime unter Linux mit wine installiert werden, wo jedoch keine gute Performance zu erwarten ist.
  • MPlayer
    Der MPlayer ist ein Player, der fast alles abspielen kann. Es gibt für ihn fast jeglichen Codec zum Downloaden. Da er außerdem sehr Recourcensparend ist und sehr kompatibel ist, kann man ihn nur empfehlen. Es gibt Versionen für Linux, Windows, Mac und weitere Betriebssysteme.
    Ein Nachteil des MPlayers ist die mangelnde Unterstützung von QuickTime Videos. Oftmals können QT Videos mit speziellen Codecs zwar lokal abgespielt, jedoch nicht als Stream empfangen werden.
    Mehr Informationen unter http://www.mplayerhq.hu/.
  • VLC
    Der VLC Player spielt ebenso fast alles ab, was man ihm gibt. Da er auch für alle gängigen Betriebsysteme entwickelt wird, ist er mindestens so kompatibel wie der MPlayer. Zu downloaden unter http://www.videolan.org/vlc/.


Wie groß dürfen meine Videodateien sein?

Die maximale Upload-Größe beträgt 700MB. Diese Grenze gilt jedoch für alle Dateien, die gleichzeitig hochgeladen werden sollen. Somit können die 700MB auch auf mehrere Dateien aufgeteilt werden, dürfen in der Summe jedoch nicht überschritten werden.
Sind die Videos in allen Formaten und Bandbreiten zusammen größer als 700MB, so müssen sie getrennt hochgeladen werden. Damit erhalten sie eine andere Bearbeitungsnummer, der Ablauf der Bearbeitung ändert sich jedoch nicht.
Sie werden über jeden bearbeiteten Auftrag einzeln benachrichtigt.

Bitte beachten:
Werden die Dateien im Uni-Netz hochgeladen, sollten auch große Dateien kein Problem darstellen. Sollen die Dateien jedoch von außerhalb kommen, ist die Zeitspanne für den Upload je nach Internetanbindung vermutlich länger. Bei sehr großen Videos empfehlen wir daher diese auf einem Datenträger (CD, DVD, ...) mit in die Universität zu nehmen und von einem dortigen Rechner, wie z.B. in den Poolräumen, hochzuladen.

Geschätzte Upload-Zeiten bei DSL-Anschlüssen:
Dateigröße DSL-Anschluss / Upload
1000 (128 kbit) 2000 (192 kbit) 6000 (384 kbit) 16000 (1024 kbit)
10 MB 10 min 7 min 4 min < 2 min
100 MB 1h 40 min 1h 10 min 35 min 13 min
300 MB 5h 3h 30 min 1h 45 min 40 min
700 MB 11h 40 min 8h 20 min 4h 10 min 1h 30 min


Wie biete ich hochgeladenes Material auf einer Webseite/einem E-Learning-Portal an?

Bitte lesen Sie hierzu die entsprechende Anleitung.

Mir wurde ein unerwarteter Link zugesendet, der Dateiname beinhaltet einen Datumsstempel. Wieso?

Sie haben einen Link der Form

rtsp://streaming.server.uni-frankfurt.de/Mein_Kurs/17-10-2007_14-56_Dateiname.rv

erhalten, und wundern sich über den Datumsstempel.
In diesem Fall haben Sie eine Datei hoch geladen, die in dem Ordner mit dem Namen "Mein_Kurs" bereits existiert. Um keine Videos versehentlich zu löschen, wird hierfür ein Datumsstempel hinzugefügt. Verwenden Sie das nächste mal einen anderen Dateinamen, um dies zu vermeiden.
Sollten Sie sich nicht mehr erinnern, welche Videos bereits in einem Ordner ihres Kurses abgelegt wurden, so können Sie sich eine Liste der vorhandenen Dateien im Video Index anzeigen lassen.

Ist es möglich einen Live-Stream von einer Videokamera im Internet anzubieten?

Es ist mit Hilfe des RealProducers möglich Livebilder von einer Kamera direkt an den Server zu senden, sodass Nutzer alles mit verfolgen können. Hierfür benötigen Sie jedoch einen sogenannten Pushup-Account, der extra eingerichtet werden muss. Sollte diesbezüglich Bedarf sein, so wenden Sie sich bitte direkt an das Hochschulrechenzentrum (streaming@rz.uni-frankfurt.de).

Ich möchte den Streaming-Dienst zusammen mit dem Programm "Lecturnity" verwenden. Ist dies möglich?

Kurz und knapp: Ja.
Lecturnity bietet die Möglichkeit zu wählen, welches Format exportiert werden soll. Videos können problemlos als RealMedia exportiert und auf den Server hochgeladen werden, damit diese im Webcontent auftauchen.

Eine ausführlichere Anleitung zur Nutzung von Lecturnity in Zusammenarbeit mit dem Streamingserver finden Sie auf unserer Lecturnity-Seite.

Firefox kann das Video nicht öffnen bzw. versucht den falschen Videoplayer zu starten.

Falls Firefox kein Programm kennt, mit dem er ein Video, das z.B. mit dem Protokoll des WindowsMedia Players gestartet weren soll, oder ein Programm startet, dass diesen Link nicht öffnen kann, muss man die Konfiguration von Firefox anpassen.
Diese Anleitung können Sie sowohl unter Windows, als auch unter Linux (z.B. in Poolräumen) verwenden.
In leicht abgewandelter Form funktioniert sie ebenso für nicht demonstrierte Protokolle wie z.B. rtsp://. Hierfür muss lediglich der entsprechende Player (realplay) gewählt, und die Einträge "mms" durch "rtsp" ersetzt werden.

Starten Sie eine neue Seite im Firefox-Browser. Geben Sie in die Adresszeile "about:config" ein und bestätigen mit Enter. Unterhalb der Adresszeile erscheint nun eine Zeile namens "Filter:".
Geben Sie hier den Namen des Protokolls ein, hier z.B. mms
Nun werden nur Einträge der Konfiguration angezeigt, die mms beinhalten. Wurde einfach ein falsches Programm gestartet, so existiert vermutlich zumindest ein Eintrag mit dem Einstellungsnamen

network.protocol-handler.app.mms

Doppelklicken Sie auf diesen Eintrag, um den Wert zu verändern. Unter Windows sollte der Wert wmplayer für den Windows Media Player funktionieren.
Unter Linux (z.B. in Poolräumen) geben Sie mplayer, alternativ auch gmplayer für einen Player mit Grafischer Bedienung ein.

Sollte kein Eintrag existieren, müssen Sie einen neuen anlegen. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste in das Firefoxfenster, sodaß sich ein kleines Menü zeigt. Wählen Sie "Neu => String" um einen neuen Einstellungsnamen des Typs string zu erzeugen. Als Namen geben Sie

network.protocol-handler.app.mms

für das MMS-Protokoll ein. Als Wert geben Sie auch hier den zu verwendenden Videoplayer an.

 

geändert am 10. Januar 2008  E-Mail: wwwwww@rz.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 10. Januar 2008, 16:33
http://www.uni-frankfurt.de/org/hrz/services/stream/faq.html