OLAT - FAQ für Mitarbeitende

FAQ für OLAT Autor*innen (Kursverantwortliche)

Anmeldung

Bitte melden Sie sich auf OLAT mit Ihren HRZ-Accountdaten (Login und Passwort) an. Alle Mitglieder der Goethe-Universität können auf diese Weise auf die zentrale Lernplatform OLAT zugreifen.

Die Zugangsmöglichkeiten für andere Personengruppen werden weiter unten bei Wie erhalten Personen ohne HRZ-Account Zugang zu meinem Kurs?' erläutert. 

Wenn Sie einen HRZ-Account haben:

  • Prüfen Sie, ob Sie sich im richtigen Login-Fenster befinden. Achten Sie hierbei auf den Hinweis unterhalb der Login-Felder "Sie haben einen HRZ-Account?" bzw. "Sie haben einen lokalen (externen) Account".
  • Prüfen Sie, ob Sie sich an das richtige Passwort erinnern, auf einer anderen HRZ-Seite, z.B. https://webmail.server.uni-frankfurt.de. Falls auch hier der Login nicht klappt, benötigen Sie ein neues Passwort. Dieses erhalten Sie bei einem der IT-Service Center
  • Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Login-Name immer mit einem kleingeschriebenen Buchstaben beginnt, also nicht  'S1234567', sondern  's1234567'.
  • Erlauben Sie dem Browser nicht, Ihr Passwort zu speichern, denn es kann passieren, dass es einmal falsch eingegeben wurde und dann immer unsichtbar falsch ergänzt wird. Bitte löschen Sie den Cache Ihres Browsers.

Falls Sie einen lokalen Account (Zugang für Externe, z.B. Gasthörende) haben:

  • Achten Sie bitte darauf, die Login-Seite für lokale Zugänge zu wählen. Sie finden diese Seite über die reguläre Login-Seite https://olat.server.uni-frankfurt.de, wenn Sie unten auf 'Sie haben einen lokalen (externen) Account für OLAT?' klicken.

Kurs erstellen

Sie benötigen einen HRZ-Account (Login + Passwort) und Autorenrechte, um einen Kurs anlegen zu können.

Wie erhalte ich Autorenrechte?


Autorenrechte werden in OLAT nicht automatisch vergeben, da OLAT nur die HRZ-Accounts kennt und daher nicht 'weiss', wer als Lehrkraft tätig ist. Lehrkräfte kontaktieren daher bitte olat@rz.uni-frankfurt.de und nennen ihren HRZ-Account (ohne Passwort), dann erhalten sie umgehend Autorenrechte.

Autorenrechte für studentische Hilfskräfte: Hier gibt es eine Besonderheit: Da Autorenrechte nicht an studentische Accounts vergeben werden dürfen (denn man ist unter Umständen länger Studierende/r als Hilfskraft), sind Hilfskräfte aufgefordert, sich einen weiteren HRZ-Account als Hilfskraft zu besorgen.

Dies ist beim Goethe-Card Service möglich. Corona-bedingt läuft dies aktuell per E-Mail oder telefonisch über die Goethe-Card Service Hotline: 069 798-77710.

OLAT wandelt sich von der nicht- mobilen Version zur mobilen Version.

Für Studierende ist OLAT bereits mobil. Nach und nach werden die verbliebenen Funktionalitäten auch für Autor*innen auf die neue, mobile Oberfläche umgestellt.

Derzeit werden Kursverantwortliche noch an einigen Stellen auf die nicht-mobile Oberfläche geleitet: Kurs erstellen/importieren, Kurs editieren und beim Bewertungswerkzeug.


Neben Kursen werden in OLAT auch sogenannte Lerninhalte erstellt.

Diese Lerninhalte werden in Kursen aufgerufen und von Kursteilnehmer*innen als Teil des Kurses erlebt.

Sie existieren aber unabhängig vom einzelnen Kurs. Auf diese Weise kann man denselben Lerninhalt (z.B. einen Feedback-Fragebogen) in verschiedenen eigenen Kursen einsetzen, ohne ihn kopieren zu müssen. Man kann auch andere Autor*innen zu Mitbesitzern machen und gemeinsam bestimmte Lerninhalte (z.B. Wikis) weiterentwickeln und nutzen.


 Name  Kurzbeschreibung
 Test  : Wissensabfrage
 Fragebogen  : Anonyme Umfrage (für Feedbacks und Meinungen)
 CP-Lerninhalt  : Reader mit Texten und Video-Einbindungen
 Ressourcenordner  : Ordner für vielfach genutzte Materalien
 Wiki  : Kleine Schwester von Wikipedia
 Blog  : Kurze Texte mit Beobachtungen und Reflexionen
 Podcast  : Kurze Audio- oder Video-Uploads
 Mediathek  : Strukturierte Sammlung von Dateien
 Lernkartei  : 'Zettelkasten' zum Selbst-Lernen
 Glossar  : Alphabetische Sammlung von Begriffen
 Portfoliovorlage  : Sammelmappe für Aufgabenlösungen
 Aufgabenpool  : Sammlung von Fragen für Tests und Fragebögen

Zur Erstellung eines Lerninhaltes benötigen Sie Autorenrechte in OLAT.

Wählen Sie im Reiter 'Lehren und Lernen' den Button 'Kurs Erstellen'.

Anschließend können Sie eine Kursvorlage auswählen und nach Belieben anpassen.

Damit Studierende den Kurs leichter finden, empfehlen wir Ihnen einen Katalogeintrag.

Wenn Sie ein vollständiges Duplikat eines bestehenden Kurses anlegen möchten, können Sie in den erweiterten Einstellungen des Kurses die Funktion 'Kopieren' verwenden.

Das Resultat ist ein Kurs mit identischer Struktur und allen Inhalten, jedoch ohne die Teilnehmenden und deren hochgeladene Inhalte (Forenbeiträge, Aufgabenlösungen).




Es gibt noch eine weitere Möglichkeit:

Wenn Sie (im Tab Lehren & Lernen > Kurs erstellen) einen neuen Kurs anlegen, gibt es bei Verwendung des Kursassistenten ebenfalls die Option, für diesen Kurs einen bestehenden eigenen Kurs als Kopiergrundlage zu verwenden.

ACHTUNG: Der alte Kursgruppenname bleibt dabei erhalten, auch wenn Sie dem Kurs einen neuen Titel geben. Wie Sie diesen ändern, sehen Sie weiter unten.

Wenn Sie den neuen Kurs verändern möchten, beachten Sie bitte:

Veränderung von Kursbausteinen (Anpassung der Kurskopie):

  • Wenn Sie einen Kursbaustein löschen, erscheint dieser zunächst durchgestrichen in der Navigation und kann jederzeit noch wiederhergestellt werden. Umgesetzt ist das Löschen erst dann, wenn die Löschung publiziert wurde.
  • Dateien im Kurs finden sich auch im Ablageordner wieder. Bevor Sie direkt dort Dateien löschen, löschen Sie bitte zunächst die Kursbausteine im Kurs, mit denen diese verlinkt sind (Einzelnen Seiten und Ihre Ordner), andernfalls gibt es Fehlermeldungen und Sie können den Kurs nicht mehr publizieren.
  • Löschen Sie im Ablageordner niemals den Unterordner _courselementdata. Dieser Ordner bildet alle Ordnerbausteine im Kurs und deren Inhalte ab.

Verändern von Lerngruppen-Bezeichnungen:

  • Wenn Sie Ihrer Lerngruppe im Kurs einen neuen Namen geben, nutzen Sie dafür bitte das Gruppenmanagement. Anschließend müssen Sie entscheiden, ob die bestehenden Filter im Kurs automatisch angepasst werden, oder ob Sie dies selbst manuell machen. Sie müssen den Kurs danach noch einmal publizieren.
  • Gehen Sie im Drop-Down-Menü in die Detailansicht des Kurses in dem Sie Details und Einstellungen auswählen.
  • Suchen Sie sich die id Ihres Kurses.
  • Links in der Menübox wählen Sie den Katalog.
  • Anschließend erscheint rechts die Option Verwalter kontaktieren.
  • Teilen Sie dem Verwalter (uns) bitte folgende Daten mit:
    ⇒ die Id des Kurses oder die Adresse (URL) des Kurses
    ⇒ den Link auf die zugehörige Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis (QIS/LSF).
  • Nach erfolgtem Eintrag können Sie in der Detailansicht des Kurses ablesen, wo der Kurs im Katalog verlinkt ist.
 
 
  1. Sie sehen Ihre Kurse im Reiter Lehren & Lernen unter Meine Kurse > von mir administriert.
  2. Sie können sich Ihren Kurs auch direkt auf Ihrer Startseite anzeigen lassen. Hier gibt es ein Portlet Favoriten. Falls es noch nicht angezeigt wird, können Sie es mit  + Portlet Hinzufügen auf Ihre Startseite bringen.
  3. Sie können bei jedem Kurs rechts oben den Stern markieren, dann wird er auf Ihrer Startseite in dem Feld Favoriten angezeigt.

Im Dropdownmenü oben neben der Werkzeugleiste rufen Sie die Option Details und Einstellungen auf. 






Dann finden Sie rechts im Menü die Option Beschreibung ändern.

Sie können als Kursverantwortliche*r Kurse löschen. Bitte achten Sie darauf, bei einem Live-Kurs die Kursteilnehmenden vorher zu informieren, damit sie sich gegebenenfalls noch Inhalte herunterladen können und Informieren Sie vor allem auch Kurs-Mitverantwortliche.

Das Löschen geschieht über den Reiter Lehren und Lernen.








Sollten Sie einen Lerninhalt wie z.B. einen Kurs versehentlich gelöscht haben, öffnen Sie bitte in irgendeinem verbliebenen Kurs die Seite Details und Einstellungen. So kommen Sie auf die nicht-mobile Oberfläche.

Dort können Sie sich noch 90 Tage lang nach der versehentlichen Löschung links im Menü die gelöschten Inhalte anzeigen lassen und diese dann auch wiederherstellen.



Kurs bearbeiten

Bitte beachten Sie das Thema Urheberrecht und setzen Sie Filter in Sichtbarkeit oder Zugang. Ein Passwort reicht als Schutz keinesfalls aus.

Wenn Sie Kursbausteine vom Typ Ordner im Kurs haben, können Sie dort direkt Dateien hochladen. Am einfachsten geht dies auf der mobilen Oberfläche, wo Sie mit Drag & Drop arbeiten können.

Dateien, die Sie eventuell später im Kurs verwenden möchten, können Sie schon vorab im Ablageordner hochladen. Diesen finden Sie auf der nicht-mobilen (alten) Oberfläche, wenn Sie den Kurseditor öffnen, bei den Editorwerkzeugen. Wenn Sie einen Sammel-Upload wünschen, arbeiten Sie mit gezippten Dateien.

Später können Sie das Material von dort direkt in Kursordner kopieren. Der jeweilige Kursbaustein Ordner muss hierfür bereits in der Kursnavigation angelegt und publiziert worden sein, damit er im Ablageordner unter ´courseelementdata´ zu sehen ist.

Es besteht zudem die Möglichkeit, im Kurs den Kursbaustein Einzelne Seite zu wählen und diese mit einer Datei aus dem Ablageordner zu verlinken.

Achten Sie bei Dateinamen darauf, dass diese keine Sonderzeichen wie Umlaute, +, -, Leerzeichen etc. enthalten. Benutzen Sie für einen Abstand gegebenenfalls den Unterstrich _.

Beachten Sie, dass der Ablageordner ein Editorwerkzeug ist (Kursteilnehmende haben hier keinen Zugriff). Im Gegensatz dazu ist der Ordner ein Kursbaustein. Hier regeln Sie den Zugriff im Kurseditor und können Studierenden auch die Möglichkeit geben, selbst Dateien hochzuladen.

Selbst wenn eine Lernplattform ein geschützter Bereich ist, greifen doch die Bestimmungen des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG).

Die Rechtsabteilung hat eine Informationen zu diesem Thema.

Jeder Kursbaustein besitzt die Reiter Sichtbarkeit und Zugang.

Sichtbarkeitsregel

Wer bei der Sichtbarkeit die Filter nicht entsprechend einstellt, kann den Baustein im Kurs nicht sehen - weder im Kursinhalt, noch im Seitenmenü. 

Zugangsregel

Wer den Zugang nicht ermöglicht, kann den Baustein im Kurs zwar sehen, aber ihn nicht aufrufen (keine Anzeige des Inhaltes, keine Nutzung der Funktion).

Die Sichtbarkeit ist die Voraussetzung für den Zugang; wenn Sie also Filter in der Sichtbarkeit gesetzt haben, müssen Sie dies nicht noch einmal für den Zugang wiederholen.

Beispiel 1: Ein Baustein Ordner soll nur für Kursteilnehmende sichtbar sein (Sichtbarkeit: gruppenabhängig). Folge: Nur wer im Kurs eingeschrieben ist, sieht diesen Baustein.

Beispiel 2: Ein Baustein Einschreibung soll erst ab einem bestimmten Zeitpunkt zugänglich sein (Zugang: datumsabhängig). Folge: Interessenten sehen, dass es im Kurs eine Einschreibe-Möglichkeit gibt, aber wenn sie es vor dem Termin versuchen, erhalten sie die Meldung, dass der Zugang erst ab dem eingestellten Datum möglich sein wird.

Generell gilt (insbesondere für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Literatur): Sorgen Sie dafür, dass vor dem Material eine Sichtbarkeits- oder Zugangsregel steht, die nur eingeschriebenen Kursteilnehmenden den Zugang zum Material gestattet. Dies ist auch der Grund, weshalb jeder Kurs unbedingt mindestens eine Lerngruppe haben muss.

Man kann im gesamten Kurs gegebenenfalls mit einem einzigen Filter auskommen, der dennoch alle Inhalte schützt. Dies erreichen Sie, indem Sie einen Baustein vom Typ 'Struktur' einhängen, diesen in Sichtbarkeit oder Zugang gruppenabhängig machen und alle anderen Bausteine (ausgenommen die Einschreibung) diesem logisch auf der zweiten Ebene unterordnen. Die Kursvorlagen, die der Kursassistent beim Erstellen zur Verfügung stellt, sind bereits so angelegt.

Die Lernendensicht zeigt Ihnen den Kurs aus der Perspektive von Studierenden, die den Kurs betreten. 

Diese Vorschau ist interaktiv, d.h. sie können alle Vorgänge (z.B. auch Einschreibungen) in dieser Rolle durchführen und die Effekte beobachten. 

Es gibt auch auf der alten Oberfläche noch eine Möglichkeit, z.B. datumsbezogene Freigaben zu überprüfen:

In der Editoransicht finden Sie rechts im Menü die Kursvorschau:





Wenn Sie diese nicht konfigurieren, sehen Sie, welche Elemente für jede*n OLAT-Nutzer*in zu einem beliebigen Zeitpunkt erreichbar sind.

In der Konfiguration können Sie als Gegenprobe nun beispielsweise die Kursgruppe auswählen. Dann sehen Sie, welche Elemente für diese Kursgruppe zugänglich sind. Dasselbe lässt sich auch für Datumsbeschränkungen durchspielen.

Publizieren bildet immer den Abschluss von Editor-Arbeiten.





Alles, was Sie in einem Kurs ändern, ist zunächst einmal nur theoretisch geändert. Erst durch den Publikationsvorgang werden Änderungen in die Praxis umgesetzt und im Kurs wirksam. Wenn ein Kurs also bereits im Gange ist und Sie als Editor Änderungen planen, können Sie beliebig ausprobieren, wie diese sich auswirken, ohne dass die Kursteilnehmenden etwas davon bemerken. Erst mit der Publikation erfolgt eine Änderung tatsächlich und wirkt sich im realen Kurs aus.

Dies gilt ebenso für Löschungen. Bis zur Publikation der Löschung eines Bausteines erscheint dieser für die Kurseditoren weiterhin, wenn auch durchgestrichen, im Navigationsbaum. Solange er noch in der Navigation sichtbar ist, kann diese Löschabsicht auch wieder rückgängig gemacht werden. Erst mit dem Publikationsvorgang wird die Löschung auch durchgeführt.

Sie können bei jedem Publikationsvorgang selbst bestimmen, welche von Ihren Änderungen umgesetzt werden, indem Sie im angezeigten Navigationsbaum entsprechende Häkchen setzen.

Ein wichtiger Hinweis ist der Grüne Punkt im Seitenmenü in der Editoransicht. Neben einem Kursbaustein zeigt er an, dass die letzten Änderungen dieses Bausteines noch nicht publiziert worden sind, also bislang im Kurs noch nicht wirksam werden. Wenn Ihr Kurs fertig ist und so laufen soll, darf die Editoransicht daher auch keine grünen Punkte mehr zeigen.

Sie erhalten nach einem Publikationsvorgang eine Warnung wenn

a) einige Elemente noch nicht in die Praxis umgesetzt / publiziert wurden (also noch nicht bei allen Änderungen Häkchen gesetzt wurden)

b) der Kurszugriff von Ihnen noch nicht für die registrierten OLAT-Nutzer ('BAR') freigegeben wurde.

Ein Kurs kann von der/vom Kursverantwortlichen beendet werden. Damit wird den Kursteilnehmenden mitgeteilt, dass dieser Kurs nicht länger bearbeitet und aktualisiert wird.






Wird ein Kurs von der/vom Kursverantwortlichen als 'beendet' deklariert, hat das die folgenden Konsequenzen:

  • Der Kurs erhält sichtbar die Kennung 'Beendet'.
  • Es können sich keine neuen Teilnehmenden einschreiben, selbst wenn die Einschreibung offen wäre.
  • Es können keine weiteren Kursinhalte erstellt werden.

Beim Vorgang des Beendens hat die/der Kursverantwortliche noch die Optionen:

  • Alle Katalogeinträge des Kurses zu löschen (dies geschieht aber ohnehin mit Ende des Semesters bei allen Kursen).
  • Alle Betreuenden und Teilnehmenden aus den Lern- und Rechtegruppen des Kurses auszutragen.
    ACHTUNG: Das hat zur Folge, dass nicht mehr auf die von Kursteilnehmenden erbrachten Leistungen in Tests, Aufgaben etc. zugegriffen werden kann.
  • Im Zusammenhang damit eine E-Mail an alle Beteiligten zu versenden.
Will man den Kurs in seiner Gänze nicht mehr erhalten, kann man ihn auch löschen.

Eine 'Beendet'-Kennung lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Wird ein beendeter Kurs kopiert, behält auch seine Kopie die 'Beendet-Kennung'. Will man aus den Inhalten eines beendeten Kurses einen neuen, funktionsfähigen Kurs erstellen, legt man einen Kurs neu an und arbeitet dann in der Editoroberfläche im Menü rechts mit dem Werkzeug 'aus anderen Kursen'.

Der Kursbaustein Virtuelles Klassenzimmer findet sich in der Editor-Ansicht unter Kursbausteine einfügen:





Das Virtuelle Klassenhimmer wird wie jeder andere Baustein an an die gewünschte Zielposition im Kursmenü eingefügt (ggf. mit einem neuen Titel und im Bedarfsfall einer Beschreibung). Setzen Sie wenn nötig einen Sichtbarkeits ODER Zugangsfilter.

Die genaue Anleitung finden Sie hier.


Teilnehmendenverwaltung

Es gibt eine Übersicht zum Download sowie eine Detaillierte Anleitung in der Zusammenstellung der Anleitungen.

Jeder Kurs benötigt eine Lerngruppe.

  • Die Gruppe erlaubt die Verwaltung der Kursteilnehmenden. Ohne Lerngruppe können Sie weder mit den Kursteilnehmenden in Kontakt treten, noch neue Teilnehmende hinzufügen oder Kursteilnehmende entfernen.
  • Die Gruppe ist außerdem die Voraussetzung für das Setzen von Zugangsbarrieren (Filtern) für das Kursmaterial und damit die Einhaltung von Copyright-Bestimmungen.
  • Die Gruppe sorgt auch dafür, dass der Kurs für die Kursteilnehmenden auf der Startseite erscheint.

Wenn Sie die Selbsteinschreibung zulassen, müssen Sie beim Baustein Einschreibung im Tab Konfiguration die Lerngruppe auswählen (oder erstellen), damit die Studierenden sich für Ihren Kurs anmelden können.

Sie können die Teilnehmenden auch selbst in die Gruppe eintragen.

Ein Lernbereich ist ein Bündel von Lerngruppen. Dies ist eine Arbeitserleichterung, wenn es viele Lerngruppen gibt und man nicht alle einzeln in Filter eintragen möchte.

Detaillierte Hinweise zur Teilnehmendenverwaltung finden Sie hier.

Der Kurs muss für Studierende im Zugriff ('BAR') freigegeben sein (siehe Kursrechte).

Die Kursinhalte müssen publiziert sein.

In der Kursüberschrift (dem ersten Element in der Navigation) darf es in Sichtbarkeit oder Zugang keine gruppenabhängigen Filter geben, sonst besteht ein logischer Zirkel.

Im Baustein Einschreibung darf es in Sichtbarkeit oder Zugang keine gruppenabhängigen Filter geben, sonst besteht ein logischer Zirkel.

Wenn 'Namens-Doppelgänger' auftauchen, kann dies zwei Gründe haben:

  1. Die Person hat mehrere HRZ-Accounts  (dies ist z.B. bei Hilfskräften häufig der Fall)
  2. Es sind tatsächlich zwei verschiedene Personen.

In der Erweiterten Suche können Sie auch Matrikelnummern verwenden bzw. sich bei den Suchergebnissen E-Mail-Adressen anzeigen lassen.

Wollen Sie sichergehen, dass Sie wirklich die richtige Person eintragen, erkundigen Sie sich nach dem Login-Namen und wählen die Funktion Importieren.

  • Kolleg*innen von anderen Universitäten, die an der Kursgestaltung mitwirken, Stipendiat*innen oder Doktorand*innen, die nicht an der Goethe-Universität eingeschrieben sind, erhalten Zugang über den HRZ-Account für Externe.
  • Studierende der Universität des Dritten Lebensalters erhalten einen Account über die Verwaltung der U3L.
  • Gasthörer*innen erhalten bei Nachweis des Gasthörerstatus einen lokalen Account über olat@rz.uni-frankfurt.de.
  • Schülerstudierende und Teilnehmende der E-Learning Zertifikatsreihe werden über die zuständige Stelle an das Kompetenzteam Lernsysteme gemeldet. Wir richten die lokalen Accounts dann ein.
  • Studierende aus dem RMU-Studium erhalten über eine Bewerbung über das Onlineportal einen HRZ-Account und haben damit Zugang zu OLAT. 
  • Studierende anderer Hochschulen, die in einer Lehrveranstaltung der Goethe-Universität einen Schein erwerben, der an ihrer Heimat-Hochschule anerkannt wird, werden über die Lehrkräfte an das Kompetenzteam Lernsysteme gemeldet und erhalten einen lokalen Account (dabei ist die Verwendung ihrer Hochschul-Mailadressen zwingend).

Auf der Login-Seite von OLAT findet sich auch eine Zugangsmöglichkeit für Gäste.

Gäste können in einem Kurs nicht arbeiten, sie können bestenfalls lesen, was ungeschützt (ohne Gruppenbeschränkungen) im Kurs steht. Sie können sich nicht einschreiben oder Dateien hochladen und können keine Forenbeiträge verfassen.

Gäste sind unbekannte Mitlesende. Wer Gäste im Kurs zulässt, weiss nicht, wer (außer den universitären Kursteilnehmenden) ihren Kurs besucht. Gäste sind immer anonym.


Gäste können im Kurs beim Publikationsvorgang zugelassen werden:

Wer diese Option wählt, schaltet seinen Kurs weltweit frei (und nimmt auch ungebetene Besucher in Kauf). Falls sich ein*e Kursverantwortliche*r dazu entschließt, ist es von höchster Wichtigkeit, dass urheberrechtlich geschütztes Material nur für die Mitglieder der Kurs-Gruppe zugänglich ist.


Ob ein Kurs weltweit freigeschaltet ist, zeigt sich im Reiter Lehren & Lernen > Meine Kurse, daran, dass neben dem Kurs in der Spalte Sichtbarkeit das Symbol für die weltweite Freischaltung erscheint. 


Davon unterschieden werden müssen Gasthörer, die als solche an der Universität eingeschrieben sind. Diese erhalten über das Kompetenzzentrum Lernsysteme einen lokalen Zugang zu OLAT. 

Wenn andere Studierende die Dateien ebenfalls sehen sollen: Richten Sie den Kursbaustein vom Typ Ordner ein, suchen Sie im Reiter 'Zugang' den Bereich 'Hochladen' und nehmen Sie das Häkchen bei 'Für Studierende gesperrt' weg.

Wenn Aufgabenleistungen hochgeladen werden sollen (die außer den Bewertern niemand sehen sollte): Wählen Sie bitte den Kursbaustein Aufgabe.

Anleitung zum Kursbaustein Aufgabe

OLAT versendet E-Mails an die Uni-E-Mail Adressen. Es sammelt sie nicht (es gibt also kein 'Postfach' oder Ähnliches, sondern OLAT leitet diese Mail lediglich weiter).

Wenn Sie Kursteilnehmende erreichen wollen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

1. Über die Teilnehmendenverwaltung:

Rufen Sie das Gruppenmanagement auf



Falls Sie in der Gruppenübersicht mehrere Gruppen haben, setzen Sie ein Häkchen vor die gewünschte Gruppe und wählen Sie das Briefsymbol.



Im nächsten Schritt können Sie hier auch gezielt einzelne Teilnehmende auswählen.

2. Über den Kursbaustein Mitteilungen

Der Kursbaustein Mitteilungen wird von Kursteilnehmenden automatisch abonniert, wenn sie ihn einmal aufgerufen haben. Meldungen, die Sie dort einstellen, erhalten die Kursteilnehmenden dann automatisch als E-Mail. Sie werden zusätzlich auf ihrer Startseite auf die Mitteilungen aufmerksam gemacht.

Die Voraussetzung, dass Studierende den Kurs überhaupt sehen können, ist der Kurszugriff. Wenn dieser noch auf 'B' oder 'BA' steht anstatt auf BAR (hochschulöffentlich), sehen die Studierenden Ihren Kurs nicht im System, auch nicht im Katalog. Fehlerursache: Kurzugriff wurde noch nicht gegeben.

      Kurszugriff muss sein: hochschulöffentlich    



Hilfreiche Hinweise in der Editor-Sicht im linken Seitenmenü:

Wenn der Kurs zwar von Studierenden gesehen werden kann, aber einzelne Inhalte nicht, dann geben die Icons neben den Kursbausteinen, die Sie in der Editor-Ansicht sehen, die entscheidenden Hinweise:

Kursbaustein bereit zu Publizieren:

Die letzten Änderungen an diesen Bausteinen wurden bisher nicht publiziert und sind daher im Kurs noch nicht wirksam. Fehlerursache: Eine frühere Gestaltung des Bausteines ließ den Zugang nicht zu und diese wurde noch nicht endgültig geändert.

Sichtbarkeits- oder Zugangsbeschränkung vorhanden: In der Sichtbarkeit oder im Zugang ist eine Barriere eingerichtet. Das kann sich auf bestimmte Zeitabschnitte beziehen (Datumsfilter), Sperrungen oder auch Gruppenfilter, d.h. man muss Mitglied der entsprechenden Lerngruppe sein, um mit diesem Baustein arbeiten zu können. Diese Gruppenfilter können Ursache von logischen Zirkeln sein. Wenn Studierende sich selbst einschreiben sollen, darf es keine Gruppenfilter für diese Gruppe in der Kursüberschrift oder im Einschreibebaustein geben - denn man muss ja irgendwie erst einmal in die berechtigte Gruppe kommen können. Fehlerursachen: Temporäre Sperrungen wurden nicht aufgehoben, es wurden Zirkelschlüsse produziert.

Konfiguration enthält möglicherweise Fehler: Dies wird immer begleitet von dem Hinweis "... mögliche Probleme bei Kursbausteinen gefunden" in der Kopfzeile des Kurses. Bitte ignorieren Sie dies nicht, sondern öffnen Sie den Link mit der Liste der gefundenen Probleme. Bitte suchen Sie die Bausteine auf, die in den Warnmeldungen benannt sind und korrigieren Sie die Fehler.

Wenn Studierende ein Kurselement (z.B. die Mitteilungen) abonniert haben, bleibt dieses Abonnement unabhängig von der weiteren Teilnahme im Kurs bestehen. Die betreffenden Studierenden müssen in ihren Einstellungen bei den Neuigkeiten das Abonnement abbestellen, wenn sie keine weiteren Nachrichten haben wollen.


Kursrechte

Sie können im Reiter Lehren & Lernen über Verantwortliche verwalten weitere Personen zu Mitbesitzern Ihres Kurses machen.






Voraussetzung dafür ist, dass diese bereits Autorenrechte in OLAT besitzen. 

Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit, auch direkt aus dem Kurs heraus Besitzerrechte zu vergeben:







Zudem können Sie spezifische Kursrechte vergeben, indem Sie über das Rechtemanagement eine neue Rechtegruppe anlegen mit spezifischen Rechten (Gruppenmanagement, Kurseditor etc.).

Gemeinsam ist beiden Rollen, dass für sie keine Filter im Kurs gelten, d.h. wenn sie den Kurs betreten, sehen sie alle Kursbausteine, auch wenn diese nur zeitlich befristet oder gruppenbezogen freigegeben sind.

Ein*e Betreuer*in hat Rechte bezogen auf eine Lerngruppe. Sie können (wenn die entsprechenden Werkzeuge für die Lerngruppe angelegt wurden) mit den Teilnehmenden ihrer Lerngruppe kommunizieren. Wenn Leistungsdaten im Kurs anfallen, finden sie im Bewertungswerkzeug die Daten ihrer eigenen Lerngruppe. Ein*e Betreuer*in kann in Ordner-Bausteinen Dateien hochladen. Sie betreten den Kurs über ihre Gruppenmitgliedschaft.

Ein*e Besitzer*in hat Rechte, die die Rechte der/des Betreuer(s)*in umfassen und weit darüber hinausgehen. Sie können alle Elemente im Kurs ändern und können die Kursteilnehmenden verwalten. Sie können auch Kursrechte an Mitarbeitende vergeben oder diese Rechte wieder entfernen. Die Voraussetzung für Besitzerrechte sind Autorenrechte auf OLAT. Ein*e Besitzer*in betritt den Kurs über den Tab 'Lernressourcen'.

Der Kurszugriff steuert, wer den Kurs sieht (z.B. im Katalog). Zugriff B (nur Besitzer*in) bedeutet, dass nur der Kursverantwortliche den Kurs sehen kann. Ihr Kurs ist dann für jeden Anderen unsichtbar.

Damit Studierende den Kurs betreten können, muss der Zugriff auf Hochschulöffentlich - für registrierte Nutzer sichtbar (BAR) stehen.

Den Kurszugriff können Sie auf zwei weiteren Wegen ändern:

  1. Während des Publizierens bei Schritt 2 Änderung des Kurszugriffs.
  2. In der Detailansicht (erreichbar über das Dropdownmenü Details und Einstellungen) im rechten Seitenmenü über Einstellungen ändern.

Hinweis: Bei den im System zur Verfügung gestellten Kursvorlagen ist der Zugriff bereits auf BAR eingestellt.

Der Schutz des Kurses erfolgt in zwei Schritten: 1. Durch die Notwendigkeit, sich beim Betreten der Plattform authentifizieren zu müssen und 2. dadurch, dass Sie dafür sorgen, dass nur die Lerngruppe des Kurses Zugang zu den Kursmaterialien erhält (siehe Sichtbarkeit und Zugang). Dies ist die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass überhaupt mit urheberrechtlich geschütztem Material gearbeitet werden darf (siehe Materialverwendung).

Ein Passwort alleine sorgt lediglich dafür, dass initial ein begrenzterer Teil der Studierenden den Kurs betreten kann. So können Sie eine mögliche Flut von nicht-berechtigten Anmeldungen zu Beginn vermeiden. Sie können jedoch nicht wissen, an wen ein Passwort weitergegeben wurde, daher bietet ein Passwort ohne Gruppenfilter keinen ausreichenden Schutz.

Wenn Sie über die allgemeine Authentifizierung und die Zugangsfilter (siehe erster Abschnitt) hinaus auch noch mit einem Passwort arbeiten möchten, können Sie dies in jedem Baustein vom Typ Struktur einrichten; es ist eine Option im Tab Zugang.

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