HRZ-Blog ​​ ​​​​​​ ​​ – März 2019

 


Die Kick-off Veranstaltung zum Landeshochschulprojekt (LHEP)-Projekt für virtuelle Arbeitsplätze ist gut gelaufen. Ende Februar trafen sich dreißig Verantwortliche von allen hessischen Hochschulen an der Goethe-Universität. Die Koordination der hessischen Hochschulen liegt beim HRZ. Insgesamt war es ein sehr konstruktives Gespräch aller beteiligten Hochschulen. Dabei wurden die grundsätzlichen Rahmenbedingungen festgelegt sowie weitere Arbeitsschritte.

Was macht virtuelle Arbeitsplätze aus? Wo liegt ihr Vorteil? Bisher werden Arbeitsplätze an der Goethe-Universität konventionell bereitgestellt. Das bedeutet, dass Mitarbeiter an einem klassischen PC/Laptop mit lokal installiertem Betriebssystem und einer individuellen Softwareausstattung arbeiten. Die Geräte werden in vielen Bereichen der Universität selbst administriert oder Doktoranden werden beauftragt, sich um die IT in den Arbeitsgruppen zu kümmern. Dies wirkt sich oft auf die wissenschaftlichen Leistungen aus, da diese Arbeit den Forschern wertvolle Zeit wegnimmt.Bei virtuellen Arbeitsplätzen handelt es sich um flexible Arbeitsumgebungen, die wissenschaftliche Software entsprechend bestimmter Forschungsanforderungen zur Verfügung stellt. Ein professioneller IT-Support kümmert sich um die sichere, sowie zentrale Bereitstellung des Dienstes und bietet Unterstützung bzw. Remotehilfe bei Problemen an. 

Virtuelle Arbeitsplätze können an die Anforderungen der Wissenschaftler angepasst werden, weil Ausstattung, Sprache und Leistung individuell wählbar sind.Ein Zugriff auf den Arbeitsplatz ist zu jeder Zeit und von jedem Endgerät aus möglich. So könnte ein Forscher im Labor seine Daten auf einem Tablet erfassen und anschließend ohne Medienbruch an seinem Arbeitsplatz-PC im Büro auswerten. Notizen können unterwegs ergänzt und laufende Analysen von zu Hause aus verfolgt werden.Daten der Mitarbeiter werden in einer solchen Umgebung automatisch gesichert. Mit virtuellen Arbeitsplätzen wird der persönliche Desktop zum ständigen Begleiter.Insofern unterstützen virtuelle Arbeitsplätze Forschungsgruppen der Goethe-Universität beim interdisziplinären Austausch und der Vernetzung mit externen Einrichtungen. Internationale Gast- wissenschaftler und Kooperationspartner können einen eigenen virtuellen Arbeitsplatz in der gleichen Umgebung nutzen, was den Datenaustausch sicherer und die Zusammenarbeit effektiver macht.

Aus den genannten Gründen lässt sich schließen, dass virtuelle Arbeitsplätze als innovativer Baustein für einen modernen Wissenschafts- und Lehrbetrieb dienen können. Sie stellen eine zukunftsweisende Technologie dar, die mehr Zeit für kreative Denkprozesse und exzellente Forschung schafft.