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Jul 30 2021
12:00

​Die Goethe-Card 2.0 ist da!

Goethe-Card 2.0 ist da

Die Ausgabe der Goethe-Card 2.0 beginnt

Es ist soweit, die neue Goethe-Card 2.0 ist da! Mit der Übergabe an Vizepräsident Prof. Dr. Michael Huth, zu dessen Aufgaben die strategische Organisations- und Qualitätsentwicklung zählen, fiel der Startschuss für die Produktion und Ausgabe der Goethe-Card 2.0. Seit dem 14. Juli 2021 werden die ersten neuen Karten erstellt. Das heißt, das Goethe-Card Team sendet neuen Studierenden und neuen Mitarbeitenden die Goethe-Card 2.0 zu. Darüber hinaus werden defekte Karten ausgetauscht. Im Wintersemester 2021/22 folgt dann ein größerer Schwung mit neuen Karten für alle Erstsemester an der Goethe-Universität. Nach und nach werden dann alle bisherigen blauen Karten für Studierende und Mitarbeitende gegen die neue Goethe-Card 2.0 ausgetauscht. Jetzt beginnt also eine neue Phase, in der beide Karten in gleicher Weise funktionieren und gültig sind, bis alle Karten ausgetauscht sind.


Neue Generation des Universitätsausweises

Die Goethe-Card 2.0, klassisch in schwarz-weißem Design, ist nicht nur eine Weiterentwicklung der bisherigen blauen Karte, sondern eine neue Generation von Universitäts- bzw. Studierendenausweis. Innovation als Schritt in die Digitalisierung. Modernisieren statt Reparieren, könnte den Prozess schlagwortartig beschreiben. „Die Goethe-Card 2.0 ist im wahrsten Sinne des Wortes eine digitale Transformation" so Dr. Andreas Lakatos (HRZ, Goethe-Card 2.0 Projektmanagement). Der Paradigmenwechsel von der alten auf die neue Karte besteht darin, dass die Goethe-Card von einer rein auf Hardware basierenden Karte zu einem kleinen Computer mit Software Applikationen geworden ist. Das bedeutet, dass zukünftig nur noch Softwareupdates notwendig sind, wenn sich technische Daten ändern, und nicht mehr die komplette IT-Infrastruktur umgebaut werden muss. Ganz ähnlich also wie ein Update beim Smartphone.

Ein Plus und das Neue an der Goethe-Card 2.0 ist außerdem ihr verbesserter Chip. Der Chip-Sensor bestehend aus einem Smart-MX Prozessor Chip entspricht der BSI Norm. Dies ist der gleiche Chip wie im Bundespersonalausweis. Die Goethe-Card wird damit noch sicherer und ist besser geschützt vor unbefugtem Zugriff. Weitere Funktionen, wie beispielsweise eine online Geldbörse, sind in Planung. So entwickelt sich die Goethe-Card von einer passiven zu einer aktiven Karte. Diese Kombination aus Hard- und Software mit dem Sicherheitsstandard auf einer Universitätskarte und der Anzahl an Funktionen ist weltweit einmalig. Die Goethe-Universität ist damit Vorreiter auf diesem Gebiet.


Hintergründe zur Entwicklung der Goethe-Card 2.0

Für die neue Goethe Card 2.0 gab es keine fertige Lösung, das HRZ musste dafür einen neuen Weg im Rahmen des Projektes „Goethe-Card 2.0“ gehen.

Ausgangspunkt für die Entwicklung einer neuen Goethe-Card war eine Evaluation der Goethe-Card 1.0 verbunden mit erheblichen Sicherheitsbedenken bezüglich des verbauten Chips. Gleichzeitig wurde sehr schnell klar, dass eine einmalige Umstellung in Form eines „Big Bang“ nicht umsetzbar war, sondern eine neu entwickelte Karte verschiedene parallele Arbeitsprozesse erforderte. Zudem wollte das Goethe-Card 2.0 Projektmanagement sicherstellen, dass es dabei nicht zu einer Unterbrechung im technischen Ablauf innerhalb der Universität kommt. Hinzu kam, dass der passende Chip gefunden werden musste auf dem alle Funktionen der bisherigen Karte abgebildet werden konnten, und der es mit der vielfältigen, technisch-vernetzten Infrastruktur der Universität aufnehmen konnte. Hier zeigten sich die Herausforderungen beispielsweise an verschiedenen Generationen von Schließsystemen in den Universitätsgebäuden. Neue Chiptechnologie war also gefragt.

Es wurde öffentlich ausgeschrieben und ein Bieterverfahren eröffnet, indem sich die internationalen Bewerber zwei Testphasen mit einer langen Liste an Vorgaben stellen mussten. Hier kristallisierten sich vier Firmen heraus, die dann durch eine weitere aktive (vor-Ort) Testphase gingen. Nach der Entscheidung arbeitete das Goethe-Card 2.0 Projektmanagement eng mit den Kartenherstellern zusammen, um die Goethe-Card 2.0 zu entwickeln.

Fazit

Es ist letztendlich ein komplexer digitaler Prozess, der aus vielen einzelnen Schritten besteht. Im Zuge der Produktion und Ausgabe der Goethe-Card 2.0 für Mitarbeitende und Studierende folgen weitere Meilensteine in diesem großen Projekt.

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