Update auf Microsoft Office Suite (M365) – Was Sie wissen müssen
Im Zeitraum Juni bis September 2025 wird Ihr bisheriges Microsoft Office Paket auf die aktuelle Microsoft Office Suite (M365) umgestellt. Dieses Update ist aus lizenzrechtlichen Gründen erforderlich, damit Sie Ihre gewohnten Anwendungen weiterhin nutzen können.
Was ändert sich für Sie?
Mit dem Update stehen Ihnen weiterhin die vertrauten Programme zur Verfügung: Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Access, Publisher und Outlook (Classic). Bei Bedarf können Sie auch Visio und Project kostenpflichtig über das HRZ beziehen – wichtig ist hierbei eine kompatible Lizenz.
Wichtig für Sie ist, es handelt sich nicht um die cloudbasierte Variante von M365. Das bedeutet: Ihre Arbeitsweise bleibt weitgehend gleich – nur das Erscheinungsbild ("Look & Feel") ist moderner. Mittelfristig ist die Einführung weiterer M365-Dienste geplant – etwa zur Förderung von Zusammenarbeit, Informationsmanagement, Barrierefreiheit und Sicherheit. Details dazu werden aktuell gemeinsam mit dem Personalrat und dem Datenschutz abgestimmt.
Was tun, wenn Sie keinen M365-Account aktivieren möchten?
Falls Sie die Aktivierung bei Microsoft nicht wünschen, können Sie alternativ freie Office-Programme wie LibreOffice, Thunderbird und Webmailer nutzen. Ihr IT-Support hilft Ihnen bei Fragen gerne weiter.
Installation & Aktivierung – Wer ist zuständig?
Auf diesem Weg wollen wir allen Mitarbeitenden der Goethe-Universität eine optimale und moderne Arbeitsumgebung bereitstellen. Der konkrete Zeitplan und die Reihenfolge der Einführung weiterer M365-Tools werden aktuell geplant. Wir informieren Sie sobald es hier Neues gibt.
Runder Tisch zur Berufsausbildung setzt auf offenen Austausch
Am 13. Februar 2025 fand bereits zum zweiten Mal der Runde Tisch zur Berufsausbildung an der Goethe-Universität Frankfurt statt mit einer lebhaften Diskussion. Im Zentrum der Gespräche: die Zukunft der IT-Ausbildung. Im Anschluss sprachen wir mit dreien, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven prägen – Niklas Sujan, zuständig für strategische Ausbildungsplanung an der Goethe-Universität, Dr. Markus Unverzagt, seit März 2024 Leiter des Hochschulrechenzentrums (HRZ), sowie Florian Lang, einst Auszubildender, heute Teil des Ausbildungsteams.
IT-Ausbildung an der Goethe-Universität – neu gedacht
Die Goethe-Universität setzt aktuell stark auf den Ausbau und die Weiterentwicklung ihrer Ausbildungsangebote – vor allem im IT-Bereich. „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz“, erklärt Niklas Sujan „Das bedeutet, wir bündeln universitätsweite IT-Ausbildungsinitiativen und schaffen Synergien – mit dem Ziel, unsere Ausbildung sichtbar, attraktiv und nachhaltig zu gestalten.“ Dazu wurde eigens die neue Stelle „Koordination Duale Bildung IT“ ins Leben gerufen.
Ein Herzstück dieser Strategie ist das HRZ-Pilotprojekt: ein duales Studium Informatik sowie die duale Ausbildung zur/zum Fachinformatiker*in. Dr. Markus Unverzagt betont die Relevanz: „Mit diesem Angebot möchten wir nicht nur dem steigenden Personalbedarf im IT-Bereich begegnen, sondern auch jungen Menschen eine zukunftsweisende Perspektive bieten.“ Besonders wichtig sei dabei die enge Zusammenarbeit mit weiteren IT-Einheiten der Universität wie Studiumdigitale oder der IT der Universitätsbibliothek.
Lernen im echten Arbeitsalltag
Was das duale Studium und die Ausbildung am HRZ besonders macht, weiß Florian Lang aus eigener Erfahrung: „Ich konnte während meiner Ausbildung viele Bereiche durchlaufen – vom First-Level-Support bis zur Softwareentwicklung. Dabei habe ich nicht nur Aufgaben erledigt, sondern komplette Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg begleitet.“ Diese Praxiserfahrung sei unbezahlbar und bereite ideal auf die spätere Berufswelt vor.
Zukünftige Auszubildende profitieren künftig noch stärker von der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der Universität – ein Vorteil, der nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt.
Ausbildung mit Perspektive – und Verantwortung
„Eine gute Ausbildung braucht qualifizierte Ausbilderinnen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch als Mentorinnen fungieren“, so Dr. Markus Unverzagt. Neben der fachlichen Förderung sei vor allem die Motivation entscheidend. Niklas Sujan ergänzt: „Wir wollen den Auszubildenden nicht nur technisches Know-how mitgeben, sondern auch Selbstständigkeit und die Fähigkeit, sich an die sich wandelnde Arbeitswelt anzupassen.“
Florian Lang hebt hervor, wie wertvoll der enge Austausch mit Ausbilder*innen war: „Ich konnte mich durch Feedback und Gespräche stetig weiterentwickeln – beruflich wie persönlich.“ Diese Kombination aus Struktur, Freiheit und individueller Förderung sei für viele junge Menschen ideal.
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Die Ausbildung am HRZ richtet sich an viele Zielgruppen: praxisorientierte Schulabsolventinnen, Studienzweifler oder auch Quereinsteiger*innen. „Unsere Türen stehen allen offen“, betont Niklas Sujan, „und wir legen großen Wert auf Inklusion.“ Auch Menschen mit Behinderung sollen bestmögliche Chancen erhalten.
Dr. Markus Unverzagt sieht das besondere Potenzial in der Verbindung von Theorie und Praxis: „Unsere Auszubildenden bewegen sich in einem internationalen, dynamischen Umfeld. Sie gestalten Digitalisierung mit – in einem Arbeitsfeld mit Zukunft.“
Was bietet das duale Studium und die Ausbildung konkret?
Ein starker Mix aus fundierter Theorie und praxisnaher Umsetzung: So lässt sich das duale Studium in Informatik an der Goethe-Universität zusammenfassen. Parallel dazu bietet die Ausbildung zur/zum Fachinformatiker*in vielfältige Einblicke – vom klassischen IT-Support über die Beratung bis zur Entwicklung. Besonders ist der universitäre Kontext: Nähe zu Forschung, wissenschaftliche Fragestellungen und interdisziplinäre Perspektiven bereichern die Ausbildung.
„Die Vielseitigkeit war für mich entscheidend“, erzählt Florian Lang „Ich habe gelernt, wie IT-Prozesse ineinandergreifen und konnte diese Erfahrungen direkt nach meiner Ausbildung im Job einsetzen.“
Zukunftsperspektiven in der IT
Der Bedarf an IT-Fachkräften wächst kontinuierlich. Die Goethe-Universität setzt daher auf langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Auszubildenden – mit Weiterbildungen, Übernahmemöglichkeiten und einem breit aufgestellten Netzwerk.
„Unsere Absolvent*innen sind bestens aufgestellt – nicht nur für den Einstieg, sondern auch für den Aufstieg“, so Dr. Markus Unverzagt, und ob Systemadministration, Softwareentwicklung oder digitale Verwaltung – die Wege sind vielfältig. „Wir wollen nicht nur ausbilden, sondern Zukunft gestalten.“
Fazit:
Das HRZ-Pilotprojekt zeigt, wie moderne IT-Ausbildung aussehen kann: praxisnah, vernetzt, zukunftsorientiert. Die Goethe-Universität bietet nicht nur ein spannendes Lernumfeld, sondern echte Chancen für alle, die Digitalisierung aktiv mitgestalten wollen.
Autorin: Dr. Simone Beetz
IT-Sicherheit an der Goethe-Universität - Sicherheitsbewußtsein steigern
Wo kann ich mich wie für das IT-Sicherheitstraining anmelden?
Hierfür benötigen Sie einen HRZ-Account (Login und Passwort).
IT-Sicherheit - Ein Ziel, viele Themen
Schulung der Mitarbeitenden
Mehr zur IT - Sicherheitsstraining:
Entschlossenes Handeln des HRZ nach dem Hackerangriff auf die KGU
Vor dem Hintergrund der IT-Sicherheitsvorfälle am Universitätsklinikum (KGU) hat das Hochschulrechenzentrum (HRZ) der Goethe-Universität Ende 2023 konkrete Maßnahmen ergriffen, um den Schutz der eigenen Infrastrukturen zu verbessern und möglichen IT-Sicherheitsvorfällen vorzubeugen. Unter der Leitung von Dr. Camilo Lara, HRZ-Abteilungsleiter Service, wurden Produkte und Dienstleistungen des Herstellers Semperis für zunächst drei Jahre beschafft. Diese wurden unter der Projektleitung von Kai Richter, Mitarbeiter des HRZ-Teams Virtuelle Arbeitsplätze, in allen großen Active Directory Umgebungen des HRZ implementiert. So sieht Teamwork aus: zwischen den Support-Teams wurde infolgedessen auch ein regelmäßiger Austausch zu Sicherheitsthemen und zur fortlaufenden Weiterentwicklung technischer Maßnahmen etabliert. Von daher geht an dieser Stelle ein großer Dank an die Projektleitung sowie das gesamte Team bzw. die Teams, die hier eine wichtige Arbeit geleistet haben.
Zusätzlich in IT-Sicherheit investiert – Semperis Sicherheitslösungen für die öffentliche Verwaltung
Wer oder was ist Semperis? Semperis bietet verschiedene Sicherheitslösungen an, insbesondere für die Verwaltung und den Schutz von Active Directory (AD) und Microsoft 365 Umgebungen. Zwei ihrer Hauptprodukte sind Active Directory Forest Recovery (ADFR) und der Directory Services Protector (DSP). ADFR dient der täglichen Sicherung von Active Directory Forests und einer sauberen und schnellen Desaster-Wiederherstellung im Katastrophenfall. DSP dient der Analyse von Schwachstellen und Vorfällen im laufenden Betrieb und ermöglicht ein tiefes Monitoring aller Vorgänge im Active Directory oder in Microsoft 365 Umgebungen. Das Produkt ermöglicht auch Benachrichtigung und automatische Rollbacks von Änderungen bei verdächtigen Aktivitäten.
Konkrete Ergebnisse, die sich durch die Implementierung der zusätzlichen IT-Sicherheitslösungen ergeben:
Gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen – Erhöhte IT-Sicherheit und Resilienz der Geräte
Fazit der zusätzlichen Maßnahmen zur IT-Sicherheit: die Implementierung der Semperis-Lösungen führt zu einer deutlich verbesserten Sicherheit und Wiederherstellungsfähigkeit der Active Directory Umgebungen. Dies betrifft täglich mehrere tausende Nutzer*innen und Endgeräte, sowie zahlreiche Services und Tools in der zentralen Verwaltung, an Fachbereichen und in der Lehre. Die neuen IT-Sicherheitslösungen tragen so zum reibungslosen Ablauf von Lehre, aber auch Verwaltungsaufgaben bei. Betriebsunterbrechungen können durch die Lösungen minimiert, Bedrohungen proaktiv erkannt und abgewehrt werden. Dies trägt wesentlich zur Stabilität und Sicherheit der gesamten IT-Infrastruktur der Goethe-Universität bei – ein echter Meilenstein in der IT-Sicherheit.
Autoren: Dr. Camilo Lara, Kai Richter, Dr. Simone Beetz
Mehr Informationen zur IT-Sicherheit:
Neues zur Veranstaltungsaison - GU Gäste WLAN für Konferenzen und Events
Im Herbst finden immer zahlreiche Konferenzen und Events statt, für die Teilnehmende häufig einen WLAN Zugang benötigen. Dafür gibt es jetzt eine einfache digitale Lösung. Seit dem 1. Oktober 2024 steht in der Goethe-Universität das neue freie WLAN der Goethe-Universität mit dem Netzwerknamen "guestGU" zur Verfügung. Dieses WLAN ist für persönliche Zwecke auf dem Campus gedacht und bietet Gästen einen unkomplizierten Zugang zum Internet für Konferenzen, Workshops und Events. Sie finden das guestGU Netzwerk unter der Netzwerkauswahl für die Goethe-Universität.
Fair Play - Eduroam gilt weiter für GU-Mitarbeitende und Studierende
Ein wichtiger Hinweis ist, dass das WLAN nicht für dienstliche oder kommerzielle Zwecke genutzt werden darf. Die Nutzung ist ausschließlich für private, nicht-gewerbliche Aktivitäten gedacht. Das bedeutet, im Arbeitskontext an der Goethe-Universität sind Mitarbeitende und Studierende dazu verplichtet, eduroam zu verwenden. Eduroam bietet einen sicheren Zugang zum Netz der Goethe-Universität mit dem HRZ-Account. Diese Regelung ist Teil der luK-Nutzungsordnung und dient dem Schutz und der Aufrechterhaltung eines fairen Netzbetriebs.
Datenschutz gewährleistet
Wie sieht es mit dem Datenschutz beim "guestGU" WLAN aus? Die persönlichen Daten werden im Einklang mit den Datenschutzbestimmungen der Goethe-Universität geschützt. Das System wird regelmäßig überwacht, um die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten, jedoch werden keine personenbezogenen Daten ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung gespeichert oder weitergegeben.
Get connected - Einfach mit dem "guestGU" WLAN verbinden
Gäste können ganz einfach das "guestGU" WLAN auf ihrem Gerät aktivieren: Hierzu einfach die WLAN-Einstellungen auf dem Laptop, Smartphone oder Tablet öffnen und im nächsten Schritt das Netzwerk „guestGU“ auswählen und sich damit verbinden.