HRZ-Blog ​​ ​​​​​​ ​​​​​​

 

Microsoft Update Mitarbeitende
                                                                                                                                       © Image: Pexels Yan Krukow

Update auf Microsoft Office Suite (M365) – Was Sie wissen müssen

Im Zeitraum Juni bis September 2025 wird Ihr bisheriges Microsoft Office Paket auf die aktuelle Microsoft Office Suite (M365) umgestellt. Dieses Update ist aus lizenzrechtlichen Gründen erforderlich, damit Sie Ihre gewohnten Anwendungen weiterhin nutzen können.

Was ändert sich für Sie?

Mit dem Update stehen Ihnen weiterhin die vertrauten Programme zur Verfügung: Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Access, Publisher und Outlook (Classic). Bei Bedarf können Sie auch Visio und Project kostenpflichtig über das HRZ beziehen – wichtig ist hierbei eine kompatible Lizenz.

Wichtig für Sie ist, es handelt sich nicht um die cloudbasierte Variante von M365. Das bedeutet: Ihre Arbeitsweise bleibt weitgehend gleich – nur das Erscheinungsbild ("Look & Feel") ist moderner. Mittelfristig ist die Einführung weiterer M365-Dienste geplant – etwa zur Förderung von Zusammenarbeit, Informationsmanagement, Barrierefreiheit und Sicherheit. Details dazu werden aktuell gemeinsam mit dem Personalrat und dem Datenschutz abgestimmt.

Was tun, wenn Sie keinen M365-Account aktivieren möchten?

Falls Sie die Aktivierung bei Microsoft nicht wünschen, können Sie alternativ freie Office-Programme wie LibreOffice, Thunderbird und Webmailer nutzen. Ihr IT-Support hilft Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Installation & Aktivierung – Wer ist zuständig?

  • In zentral betreuten Bereichen (z. B. zentrale Verwaltung, Prüfungsämter, einzelne Dekanate und Fachbereiche (02 Wirtschaftswissenschaften, 03 Gesellschaftswissenschaften, 05 Psychologie) erfolgt das Update gestaffelt durch das HRZ (Arbeitsplatz Support - HRZ-Domänen). Sie erhalten dazu eine separate E-Mail mit weiteren Informationen.
  • In allen weiteren Fachbereichen nehmen Ihre jeweiligen DV-Koordinator*innen und DV-Koordinatoren also IT-Ansprechpartner*innen am Fachbereich das Update vor.
  • Bei selbstverwalteten Geräten liegt die Verantwortung für Installation und Aktivierung bei Ihnen selbst.
  • Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen IT-Support oder die M365 Support Adresse: support.m365.hrz@rz.uni-frankfurt.de. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung bei der Umstellung.

Auf diesem Weg wollen wir allen Mitarbeitenden der Goethe-Universität eine optimale und moderne Arbeitsumgebung bereitstellen. Der konkrete Zeitplan und die Reihenfolge der Einführung weiterer M365-Tools werden aktuell geplant. Wir informieren Sie sobald es hier Neues gibt.

 

Runder Tisch Berufsausbildung - IT Zukunft

Runder Tisch zur Berufsausbildung setzt auf offenen Austausch

Am 13. Februar 2025 fand bereits zum zweiten Mal der Runde Tisch zur Berufsausbildung an der Goethe-Universität Frankfurt statt mit einer lebhaften Diskussion. Im Zentrum der Gespräche: die Zukunft der IT-Ausbildung. Im Anschluss sprachen wir mit dreien, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven prägen – Niklas Sujan, zuständig für strategische Ausbildungsplanung an der Goethe-Universität, Dr. Markus Unverzagt, seit März 2024 Leiter des Hochschulrechenzentrums (HRZ), sowie Florian Lang, einst Auszubildender, heute Teil des Ausbildungsteams.

IT-Ausbildung an der Goethe-Universität – neu gedacht

Die Goethe-Universität setzt aktuell stark auf den Ausbau und die Weiterentwicklung ihrer Ausbildungsangebote – vor allem im IT-Bereich. „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz“, erklärt Niklas Sujan „Das bedeutet, wir bündeln universitätsweite IT-Ausbildungsinitiativen und schaffen Synergien – mit dem Ziel, unsere Ausbildung sichtbar, attraktiv und nachhaltig zu gestalten.“ Dazu wurde eigens die neue Stelle „Koordination Duale Bildung IT“ ins Leben gerufen.

Ein Herzstück dieser Strategie ist das HRZ-Pilotprojekt: ein duales Studium Informatik sowie die duale Ausbildung zur/zum Fachinformatiker*in. Dr. Markus Unverzagt betont die Relevanz: „Mit diesem Angebot möchten wir nicht nur dem steigenden Personalbedarf im IT-Bereich begegnen, sondern auch jungen Menschen eine zukunftsweisende Perspektive bieten.“ Besonders wichtig sei dabei die enge Zusammenarbeit mit weiteren IT-Einheiten der Universität wie Studiumdigitale oder der IT der Universitätsbibliothek.

Lernen im echten Arbeitsalltag

Was das duale Studium und die Ausbildung am HRZ besonders macht, weiß Florian Lang aus eigener Erfahrung: „Ich konnte während meiner Ausbildung viele Bereiche durchlaufen – vom First-Level-Support bis zur Softwareentwicklung. Dabei habe ich nicht nur Aufgaben erledigt, sondern komplette Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg begleitet.“ Diese Praxiserfahrung sei unbezahlbar und bereite ideal auf die spätere Berufswelt vor.

Zukünftige Auszubildende profitieren künftig noch stärker von der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der Universität – ein Vorteil, der nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt.

Ausbildung mit Perspektive – und Verantwortung

„Eine gute Ausbildung braucht qualifizierte Ausbilderinnen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch als Mentorinnen fungieren“, so Dr. Markus Unverzagt. Neben der fachlichen Förderung sei vor allem die Motivation entscheidend. Niklas Sujan ergänzt: „Wir wollen den Auszubildenden nicht nur technisches Know-how mitgeben, sondern auch Selbstständigkeit und die Fähigkeit, sich an die sich wandelnde Arbeitswelt anzupassen.“

Florian Lang hebt hervor, wie wertvoll der enge Austausch mit Ausbilder*innen war: „Ich konnte mich durch Feedback und Gespräche stetig weiterentwickeln – beruflich wie persönlich.“ Diese Kombination aus Struktur, Freiheit und individueller Förderung sei für viele junge Menschen ideal.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Die Ausbildung am HRZ richtet sich an viele Zielgruppen: praxisorientierte Schulabsolventinnen, Studienzweifler oder auch Quereinsteiger*innen. „Unsere Türen stehen allen offen“, betont Niklas Sujan, „und wir legen großen Wert auf Inklusion.“ Auch Menschen mit Behinderung sollen bestmögliche Chancen erhalten.

Dr. Markus Unverzagt sieht das besondere Potenzial in der Verbindung von Theorie und Praxis: „Unsere Auszubildenden bewegen sich in einem internationalen, dynamischen Umfeld. Sie gestalten Digitalisierung mit – in einem Arbeitsfeld mit Zukunft.“

Was bietet das duale Studium und die Ausbildung konkret?

Ein starker Mix aus fundierter Theorie und praxisnaher Umsetzung: So lässt sich das duale Studium in Informatik an der Goethe-Universität zusammenfassen. Parallel dazu bietet die Ausbildung zur/zum Fachinformatiker*in vielfältige Einblicke – vom klassischen IT-Support über die Beratung bis zur Entwicklung. Besonders ist der universitäre Kontext: Nähe zu Forschung, wissenschaftliche Fragestellungen und interdisziplinäre Perspektiven bereichern die Ausbildung.

„Die Vielseitigkeit war für mich entscheidend“, erzählt Florian Lang „Ich habe gelernt, wie IT-Prozesse ineinandergreifen und konnte diese Erfahrungen direkt nach meiner Ausbildung im Job einsetzen.“

Zukunftsperspektiven in der IT

Der Bedarf an IT-Fachkräften wächst kontinuierlich. Die Goethe-Universität setzt daher auf langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Auszubildenden – mit Weiterbildungen, Übernahmemöglichkeiten und einem breit aufgestellten Netzwerk.

„Unsere Absolvent*innen sind bestens aufgestellt – nicht nur für den Einstieg, sondern auch für den Aufstieg“, so Dr. Markus Unverzagt, und ob Systemadministration, Softwareentwicklung oder digitale Verwaltung – die Wege sind vielfältig. „Wir wollen nicht nur ausbilden, sondern Zukunft gestalten.“


Fazit:
Das HRZ-Pilotprojekt zeigt, wie moderne IT-Ausbildung aussehen kann: praxisnah, vernetzt, zukunftsorientiert. Die Goethe-Universität bietet nicht nur ein spannendes Lernumfeld, sondern echte Chancen für alle, die Digitalisierung aktiv mitgestalten wollen.

Autorin: Dr. Simone Beetz


 

IT-Sicherheit an der Goethe-Universität - Sicherheitsbewußtsein steigern

In der heutigen digitalen Welt ist IT-Sicherheit für Organisationen oder Hochschulen jeder Größe von entscheidender Bedeutung. Um das Sicherheitsbewußtsein in der Universitäts-Community zu stärken, bietet die Goethe-Universität nun ein neues IT-Sicherheitstraining an. Dieses Training richtet sich speziell an alle Mitarbeitenden und vermittelt grundlegende Kenntnisse, um sich sicher im digitalen Raum zu bewegen und potenzielle Bedrohungen zu erkennen. Ein Training für Studierende befindet sich in Planung. 


Wo kann ich mich wie für das IT-Sicherheitstraining anmelden?

Mitarbeitende können sich über den folgenden Link zum Kurs anmelden: IT-Sicherheitstraining der Goethe-Universität.

Hierfür benötigen Sie einen HRZ-Account (Login und Passwort). 

IT-Sicherheit - Ein Ziel, viele Themen

Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Themen des IT-Sicherheitstrainings vor:

1. Erkennung und Vermeidung von Phishing-Attacken
Phishing-Attacken zählen zu den häufigsten Methoden, um sensible Daten zu stehlen. Angreifer geben sich als vertrauenswürdige Institutionen aus und versuchen, Benutzer *innen dazu zu verleiten, vertrauliche Informationen wie Passwörter, Kreditkartendaten oder persönliche Daten preiszugeben.

Wie erkennt man Phishing?
  • Verdächtige Absenderadressen: Oftmals nutzen Angreifer gefälschte E-Mail-Adressen, die echten Adressen ähneln, aber kleine Tippfehler enthalten.
  • Dringlichkeitsgefühl: Phishing-Nachrichten erzeugen oft Druck, um sofort zu handeln (z. B. „Ihr Konto wurde gesperrt“).
  • Links überprüfen: Mit der Maus über einen Link zu fahren, zeigt die tatsächliche URL an. Ist diese nicht vertrauenswürdig oder weicht sie von der echten Website ab, sollte ein solcher Link nicht aufgerufen werden. 
Tipps zur Vermeidung von Phishing-Angriffen
  • Keine Links oder Anhänge aus unbekannten E-Mails öffnen
  • Sensible Informationen niemals über unsichere Kanäle weitergeben
  • Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren, um den Zugriff auf Konten zusätzlich zu sichern
2. Sicherer Umgang mit Passwörtern und Authentifizierung
Ein starkes Passwort ist die erste Verteidigungslinie gegen unbefugten Zugriff auf Ihre Konten. Schwache Passwörter erleichtern Angreifern den Zugriff auf sensible Daten.

Best Practices für sichere Passwörter
  • Länge und Komplexität: Ein sicheres Passwort sollte mindestens 12 Zeichen lang sein und Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen enthalten.
  • Passwort-Manager: Diese Tools helfen dabei, komplexe Passwörter sicher zu speichern und zu verwalten.
  • Regelmäßige Änderung: Passwörter sollten regelmäßig aktualisiert werden, insbesondere nach einem Sicherheitsvorfall.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Zusätzlich zu einem Passwort bietet die Zwei-Faktor-Authentifizierung eine zusätzliche Sicherheitsebene. Dabei wird ein zweites Identifizierungsmerkmal abgefragt, z. B. ein Code, der an das Mobiltelefon gesendet wird. Dies erschwert Angreifern den Zugang, selbst wenn das Passwort kompromittiert wurde.

3. Datenschutz und Datensicherheit am Arbeitsplatz
Der Schutz sensibler Daten ist nicht nur eine gesetzliche Anforderung, sondern auch ein grundlegender Bestandteil der akademischen Verantwortung. Datenschutzverstöße können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, darunter hohe Bußgelder und ein Verlust des Vertrauens von Studierenden, Mitarbeitenden und Kooperationspartnern. 


Maßnahmen für den Datenschutz am Arbeitsplatz
  • Arbeitsplatz aufräumen: Keine vertraulichen Dokumente offen liegen lassen. Nutzen Sie abschließbare Schränke für sensible Unterlagen.
  • Verschlüsselte Kommunikation: Sensible Daten sollten nur über verschlüsselte Kanäle, wie z. B. sichere E-Mail-Dienste oder verschlüsselte Messaging-Apps, übertragen werden.
  • Zugriffsrechte: Stellen Sie sicher, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf bestimmte Daten haben.


Schulung der Mitarbeitenden

Regelmäßige Schulungen zur Sensibilisierung für Datenschutz und -sicherheit sind unerlässlich. Mitarbeitende sollten wissen, wie sie Daten korrekt handhaben und Verstöße vermeiden können.


4. Umgang mit mobilen Geräten und Cloud-Diensten
Mobile Geräte und Cloud-Dienste erleichtern die Arbeit, bringen aber auch Sicherheitsrisiken mit sich. Daten auf mobilen Geräten können leicht verloren gehen oder gestohlen werden, und unsichere Cloud-Speicher können ein Einfallstor für Angreifer sein.


Sicherheitsrichtlinien für mobile Geräte
  • Geräte verschlüsseln: Aktivieren Sie die Geräteverschlüsselung, um Daten im Falle eines Verlusts zu schützen.
  • Geräte sperren: Verwenden Sie Passcodes, Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung, um den Zugriff zu kontrollieren.
  • Regelmäßige Updates: Halten Sie Betriebssysteme und Apps immer auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schließen.


Sicherer Umgang mit Cloud-Diensten
  • Vertrauenswürdige Anbieter wählen: Achten Sie auf Anbieter, die hohe Sicherheitsstandards einhalten (z. B. Verschlüsselung und Zertifizierungen wie ISO/IEC 27001).
  • Datenverschlüsselung: Verschlüsseln Sie Daten, bevor sie in die Cloud hochgeladen werden.
  • Zugriffsrechte verwalten: Beschränken Sie den Zugriff auf sensible Daten auf autorisierte Nutzer *innen.


5. Schutz vor Malware und Ransomware
Malware und Ransomware sind bösartige Softwareprogramme, die Computer infizieren und erhebliche Schäden verursachen können. Während Malware oft dazu dient, Daten zu stehlen oder Systeme zu sabotieren, verschlüsselt Ransomware Dateien und fordert ein Lösegeld für die Freigabe.

Tipps zum Schutz vor Malware und Ransomware
  • Antivirensoftware installieren: Nutzen Sie eine zuverlässige Antivirensoftware und halten Sie diese stets aktuell.
  • Vorsicht bei Downloads: Laden Sie Software nur von vertrauenswürdigen Quellen herunter.
  • Regelmäßige Backups: Erstellen Sie regelmäßige Sicherungskopien wichtiger Daten und speichern Sie diese offline oder in einem sicheren, getrennten Netzwerk.
  • Bewusstes Verhalten: Öffnen Sie keine verdächtigen E-Mails, Links oder Anhänge, die von unbekannten Absendern stammen.


Was tun im Falle einer Infektion?
Sollte es dennoch zu einer Infektion kommen, trennen Sie das betroffene Gerät sofort vom Netzwerk, um eine Ausbreitung zu verhindern, und kontaktieren Sie die IT-Abteilung. Zahlen Sie kein Lösegeld, da dies keine Garantie für die Wiederherstellung der Daten bietet und weitere Angriffe fördern kann.

Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen
Falls Sie auf ein IT-Sicherheitsproblem stoßen oder den Verdacht auf einen Vorfall haben, steht Ihnen das GU CERT-Team zur Verfügung. Sie können das Team per E-Mail unter it-sicherheit@uni-frankfurt.de kontaktieren.

Fazit
Ein fundiertes IT-Sicherheitstraining ist unerlässlich, um die Mitarbeitenden auf die Risiken im digitalen Raum vorzubereiten. Durch die regelmäßige Schulung und Sensibilisierung zu Themen wie Phishing, Passwortsicherheit, Datenschutz, mobile Geräte und Schutz vor Malware können Organisationen oder Hochschulen die Angriffsfläche erheblich reduzieren und ihre IT-Sicherheit verbessern. Letztlich ist IT-Sicherheit nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische und menschliche Herausforderung. Jedes Mitglied der Goethe-Universität leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der IT-Sicherheit. Das neue IT-Sicherheitstraining bildet dabei eine zentrale Grundlage, um für einen sicheren Umgang mit digitalen Ressourcen zu sensibilisieren und zu schulen.

Autor*innen: Dr. Simone Beetz, Valeria Janer D'Onofrio 


Mehr zur IT - Sicherheitsstraining: 

 

IT-Sicherheit Semperis Lösung

Entschlossenes Handeln des HRZ nach dem Hackerangriff auf die KGU

Vor dem Hintergrund der IT-Sicherheitsvorfälle am Universitätsklinikum (KGU) hat das Hochschulrechenzentrum (HRZ) der Goethe-Universität Ende 2023 konkrete Maßnahmen ergriffen, um den Schutz der eigenen Infrastrukturen zu verbessern und möglichen IT-Sicherheitsvorfällen vorzubeugen. Unter der Leitung von Dr. Camilo Lara, HRZ-Abteilungsleiter Service, wurden Produkte und Dienstleistungen des Herstellers Semperis für zunächst drei Jahre beschafft. Diese wurden unter der Projektleitung von Kai Richter, Mitarbeiter des HRZ-Teams Virtuelle Arbeitsplätze, in allen großen Active Directory Umgebungen des HRZ implementiert. So sieht Teamwork aus: zwischen den Support-Teams wurde infolgedessen auch ein regelmäßiger Austausch zu Sicherheitsthemen und zur fortlaufenden Weiterentwicklung technischer Maßnahmen etabliert. Von daher geht an dieser Stelle ein großer Dank an die Projektleitung sowie das gesamte Team bzw. die Teams, die hier eine wichtige Arbeit geleistet haben.

Zusätzlich in IT-Sicherheit investiert – Semperis Sicherheitslösungen für die öffentliche Verwaltung

Wer oder was ist Semperis? Semperis bietet verschiedene Sicherheitslösungen an, insbesondere für die Verwaltung und den Schutz von Active Directory (AD) und Microsoft 365 Umgebungen. Zwei ihrer Hauptprodukte sind Active Directory Forest Recovery (ADFR) und der Directory Services Protector (DSP). ADFR dient der täglichen Sicherung von Active Directory Forests und einer sauberen und schnellen Desaster-Wiederherstellung im Katastrophenfall. DSP dient der Analyse von Schwachstellen und Vorfällen im laufenden Betrieb und ermöglicht ein tiefes Monitoring aller Vorgänge im Active Directory oder in Microsoft 365 Umgebungen. Das Produkt ermöglicht auch Benachrichtigung und automatische Rollbacks von Änderungen bei verdächtigen Aktivitäten.
Konkrete Ergebnisse, die sich durch die Implementierung der zusätzlichen IT-Sicherheitslösungen ergeben:

  • Rasche Wiederherstellung und Minimierung von Ausfallzeiten durch automatisierte Prozesse (Stunden statt Tage)
  • Proaktive Bedrohungserkennung durch Echtzeitüberwachung verdächtiger Aktivitäten und der Möglichkeit automatischer Rollbacks
  • Erhöhte Datensicherheit und Compliance durch detaillierte Auditierung und Berichterstellung
  • Kosten- und Ressourceneinsparungen im Falle manueller Wiederherstellungen und Sicherheitsüberwachungen

Gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen – Erhöhte IT-Sicherheit und Resilienz der Geräte

Fazit der zusätzlichen Maßnahmen zur IT-Sicherheit: die Implementierung der Semperis-Lösungen führt zu einer deutlich verbesserten Sicherheit und Wiederherstellungsfähigkeit der Active Directory Umgebungen. Dies betrifft täglich mehrere tausende Nutzer*innen und Endgeräte, sowie zahlreiche Services und Tools in der zentralen Verwaltung, an Fachbereichen und in der Lehre. Die neuen IT-Sicherheitslösungen tragen so zum reibungslosen Ablauf von Lehre, aber auch Verwaltungsaufgaben bei. Betriebsunterbrechungen können durch die Lösungen minimiert, Bedrohungen proaktiv erkannt und abgewehrt werden. Dies trägt wesentlich zur Stabilität und Sicherheit der gesamten IT-Infrastruktur der Goethe-Universität bei – ein echter Meilenstein in der IT-Sicherheit.

Autoren: Dr. Camilo Lara, Kai Richter, Dr. Simone Beetz

Mehr Informationen zur IT-Sicherheit:

 

Gäste WLAN Image

Neues zur Veranstaltungsaison - GU Gäste WLAN für Konferenzen und Events

Im Herbst finden immer zahlreiche Konferenzen und Events statt, für die Teilnehmende häufig einen WLAN Zugang benötigen. Dafür gibt es jetzt eine einfache digitale Lösung. Seit dem 1. Oktober 2024 steht in der Goethe-Universität das neue freie WLAN der Goethe-Universität mit dem Netzwerknamen "guestGU" zur Verfügung. Dieses WLAN ist für persönliche Zwecke auf dem Campus gedacht und bietet Gästen einen unkomplizierten Zugang zum Internet für Konferenzen, Workshops und Events. Sie finden das guestGU Netzwerk unter der Netzwerkauswahl für die Goethe-Universität.

Fair Play - Eduroam gilt weiter für GU-Mitarbeitende und Studierende

Ein wichtiger Hinweis ist, dass das WLAN nicht für dienstliche oder kommerzielle Zwecke genutzt werden darf. Die Nutzung ist ausschließlich für private, nicht-gewerbliche Aktivitäten gedacht. Das bedeutet, im Arbeitskontext an der Goethe-Universität sind Mitarbeitende und Studierende dazu verplichtet, eduroam zu verwenden. Eduroam bietet einen sicheren Zugang zum Netz der Goethe-Universität mit dem HRZ-Account. Diese Regelung ist Teil der luK-Nutzungsordnung und dient dem Schutz und der Aufrechterhaltung eines fairen Netzbetriebs. 

Datenschutz gewährleistet

Wie sieht es mit dem Datenschutz beim "guestGU" WLAN aus? Die persönlichen Daten werden im Einklang mit den Datenschutzbestimmungen der Goethe-Universität geschützt. Das System wird regelmäßig überwacht, um die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten, jedoch werden keine personenbezogenen Daten ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung gespeichert oder weitergegeben.

Get connected - Einfach mit dem "guestGU" WLAN verbinden

Gäste können ganz einfach das "guestGU" WLAN auf ihrem Gerät aktivieren: Hierzu einfach die WLAN-Einstellungen auf dem Laptop, Smartphone oder Tablet öffnen und im nächsten Schritt das Netzwerk „guestGU“ auswählen und sich damit verbinden.