Ein Rückblick auf den E-Learning Netzwerktag 2023
Der E-Learning Netzwerktag fand am 21. November 2023 im Casino-Gebäude, Campus Westend statt. Es war eine Veranstaltung, die den Fokus auf digitale Innovationen im Bildungsbereich legte. Alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Formaten, Vorträgen und einer Key Note mit den neuesten Entwicklungen im E-Learning vertraut zu machen. Die Veranstaltung zielte darauf ab, die Herausforderungen und Chancen digitaler Lehr- und Lernmethoden zu beleuchten und gemeinsam innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Der Teilnehmerkreis war dabei vielfältig, und reichte von Lehrenden, über Studierende bis hin zu Technologieexperten. Der E-Learning Netzwerktag bot außerdem eine Plattform für den regen Austausch zwischen Expert*innen, Praktikern und Interessierten im Bildungsbereich.
Die Vielfalt der Formate während des Netzwerktags ermöglichte es den Teilnehmenden, Ihre Interessen zu vertiefen und neue Perspektiven zu gewinnen. Verschiedene Workshops boten praktische Einblicke, während Vorträge und Diskussionsrunden einen breiten Überblick über aktuelle Themen im E-Learning lieferten. Prof*in Dr. Maren Scheffel von der Ruhr Universität Bochum hielt eine inspirierende Key Note zu den zukünftigen Trends und Herausforderungen im E-Learning Bereich unter dem Titel: Learning Analytics oder Learning Design? Learning Analytics UND Learning Design. Das Hauptziel des Einsatzes von Datenanalysen im Bildungsbereich besteht darin, das Lernen und Lehren attraktiver, effektiver und effizienter zu gestalten. Besonders in Zeiten von zunehmendem online- und hybriden Unterricht wird die Verknüpfung dieser beiden Bereiche besonders relevant. Hervorzuheben ist auch der rund um Blick, den Ulrich Schielein, Vizepräsident und CIO der Goethe-Universität in seiner Präsentation mit dem Titel: Building Elements for a Digital Strategy of the GU gab. Darin stellt er wichtige Aspekte einer Digitalisierungsarchitektur an der Goethe-Universität vor.Digitale Lehre und Barrierefreiheit im Fokus – HRZ-Projekte beim E-Learning Netzwerktag
Natürlich war auch das HRZ mit verschiedenen Projekten vertreten. Das OLAT-Team, die Kolleg*innen und Kollegen aus dem Bereich E-Prüfungen und Medientechnik stellten aktuelle Entwicklungen vor. Unter dem Motto "Barrierefreiheit" präsentierte das Team der HRZ-Medientechnik innovative Lösungen von der KI-gestützten automatischen Untertitelung bis zur mobilen Hör-App. Alexander Rick, Henning Heckmann und Joachim Mukenhirn vom HRZ gewährten spannende Einblicke:
• Mobile Hör-App: Die Präsentation der mobilen Hör-App auf einem mitgebrachten Display ermöglichte es, live zu erleben, wie diese App den Zugang zu Informationen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen verbessert.
• Untertitelung: Eine detaillierte Auswertung des Projektes “Untertitelung" wurde vorgestellt. Die Präsentation zeigte auf, welche Fortschritte erzielt wurden und wie Untertitel dazu beitragen, digitale Inhalte für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen.
Für die E-Prüfungen war stellvertretend Vu Long Nguyen beim E-Learning Netzwerktag. Er zeigte, wie erfolgreich sich die elektronischen Prüfungen an der Goethe-Universität etabliert haben. Im Vergleich zu traditionellen Verfahren ermöglichen E-Prüfungen eine effizientere Prüfungsorganisation. Automatische Korrekturen sparen nicht nur wertvolle Zeit, sondern Lehrende können so kompetenzorientierter prüfen und einfach unterschiedliche Klausurvarianten erstellen. Die rasche Bekanntgabe der Ergebnisse schafft darüber hinaus Transparenz bei den Studierenden.
Ruth Kurschat-Pilhofer repräsentierte das OLAT-Team auf dem E-Learning Netzwerktag. Bei der zentralen Lernplattform OLAT lag ein Schwerpunkt auf erweiterten Filtersetzungen bei Kursbausteinen, insbesondere der Bewertungsabhängigkeit. Praktisch umgesetzt wurde dies beispielsweise im Kursbaustein "Ordner", wo die Freigabe für den nächsten Schritt nach erfolgreicher Beantwortung einer Testfrage erfolgte. Diese Fortschritte ermöglichen nicht nur eine effektive Lernkontrolle, sondern gestalten auch die Lernumgebung flexibler. Diese Informationen gab es zudem zum Mitnehmen in Form eines Flyers „OLAT to go…“.
To be continued – Die E-Learning Community geht gestärkt ins nächste Jahr
Der E-Learning Netzwerktag 2023 war ein voller Erfolg und zeigte deutlich, dass die Begeisterung für digitale Innovation Innovation im Bildungsbereich weiter wächst. Die Vielzahl an Perspektiven, Ideen und Lösungsansätzen, die während der Veranstaltung geteilt wurden, verspricht eine spannende Zukunft im E-Learning Bereich. Die Teilnehmenden verließen die Veranstaltung nicht nur mit neuen Erkenntnissen, sondern auch mit einem gestärkten Netzwerk und der Motivation, die digitale Bildung voranzutreiben. Insgesamt war der Netzwerktag ein inspirierendes Ereignis, das die Notwendigkeit und den Wert von digitalen Lehr- und Lernmethoden unterstrich. Wir freuen uns auf zukünftige Veranstaltungen, die dazu beitragen werden, die Bildungslandschaft kontinuierlich zu verbessern und anzupassen.
Aktuelle Workshops für OLAT-Autor*innen & „Kurs-Checker“ im März 2024
Sind Sie Kursautorin oder Kursautor und möchten die zentrale Lernplattform OLAT und ihre vielfältigen Möglichkeiten zur Unterstützung der Lernprozesse von Studierenden (besser) kennenlernen? Dann nehmen Sie doch an einem kostenlosen OLAT-Workshop teil. Jeden Monat werden OLAT-Workshops für Einsteiger*innen angeboten, aber auch OLAT-Workshops für erfahrene Kursautor*innen zu bestimmten Themen, wie beispielsweise zu Tests und Fragebögen (ONYX) oder zu Feedbackmöglichkeiten in OLAT. Derzeit finden die Workshops über das Videokonferenz System BigBlueButton (BBB) statt. Mehr Informationen zu den OLAT-Workshops für Kursautor*innen finden Sie auf unserer Webseite.
Die vielfältigen Möglichkeiten von OLAT didaktisch sinnvoll ausschöpfen
In der zweiten Septemberhälfte fand die Aktion „Kurs-Checker“ statt. Der „Kurs-Checker“ bot OLAT-Autor*innen die Gelegenheit, gemeinsam mit OLAT-Expertinnen einen bereits vorhandenen OLAT-Kurs zu beleuchten, und diesen gegebenenfalls um Kursbausteine zu erweitern und vielfältige didaktische Möglichkeiten umzusetzen. Berücksichtigt werden dabei auch die Lehr- und Lernziele für den Kurs. Im März 2024 werden Sie wieder die Chance haben, einen Termin für den „Kurs-Checker“ zu buchen. Wir freuen uns dann auf Ihre Anmeldung unter: lernsysteme@rz.uni-frankfurt.de
Neue Campuslizenz für Literaturverwaltungsprogramm
Die Campuslizenz für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi wurde bis zum 30.06.2024 verlängert. Es gibt einen Übergangszeitraum für die aktuell genutzten Lizenzen bis zum 31. August 2023. Die bisherige Planung sieht vor, dass der Campusvertrag danach dauerhaft vom HRZ (Software-Team) in enger Kooperation mit der UB betreut wird. Das bedeutet, die Lizenzverwaltung liegt beim HRZ und den inhaltlichen Support leistet weiter die Universitätsbibliothek.Weitere Details zur neuen Citavi Lizenz
Dienstliche PCs und Laptops mit Betriebssystem kaufen
Hier ein wichtiger Hinweis vom Software-Team aus dem HRZ. Kaufen Sie keine dienstlichen PCs oder Laptops ohne vorinstalliertes Windows ("ohne Betriebssystem"), wenn Sie darauf Microsoft Windows Education aus dem Microsoft-Campusvertrag nutzen möchten. Achten Sie stattdessen beim Einkauf darauf, dass das Gerät „mit Betriebssystem“ kommt und dies auch auf der Rechnung ausgewiesen ist. Die Rechnung entspricht dann für alle internen Belange dem Lizenznachweis.
Ein Upgrade bitte! Lizenzbedingungen im Microsoft Campusvertrag
Lizenzen aus dem Microsoft-Campusvertrag sind grundsätzlich Upgradelizenzen. Das heißt, dass für den Einsatz von Produkten aus dem Campusvertrag eine bestehende sogenannte qualifizierte Betriebssystem-Lizenz vorliegen muss, auf die ein Windows-Upgrade aufgespielt werden kann. Das Upgrade erfolgt auf die Version „Microsoft Windows Education“. Dies ist eine höherwertige Business-Variante des Produktes Microsoft Windows. Upgradeberechtigt sind alle Geräte im Eigentum und Inventar der Goethe-Universität, sofern eine Windows-Basislizenz vorhanden ist. Eine qualifizierende Betriebssystem-Lizenz erhalten Sie am Einfachsten durch die Beschaffung eines Rechners mit vorinstalliertem Windows 10 von einem OEM-Hersteller. Ersatzweise müssten Sie eine neue Windows 10 Systembuilder-Lizenz kaufen, wenn Ihr Rechner ohne Betriebssystem eingekauft wurde oder wenn Ihr Rechner vorher z. B. mit Linux ausgestattet war.
Windows-OEM-Lizenz mitbestellen
Jeder neue PC oder Laptop sollte also weiterhin mit einer Windows-OEM-Lizenz bestellt werden. Bereits erworbene OEM-Lizenzen unterliegen nach der Rechtsauffassung von Microsoft der Nutzungsdauer des Geräts. Das heißt, mit der Entsorgung des Geräts erlischt auch dessen OEM-Lizenz. Lizenzaufkleber können nicht auf andere Geräte transferiert werden. Die OEM-Lizenz muss also mit jedem Gerät neu erworben werden, beim Kauf neuer Hardware empfiehlt das HRZ deshalb dringend, eine Windows-OEM-Lizenz mit dem Gerät zu erwerben. Dies ist bei allen PC-Systemen und Notebooks aus dem HRZ-Warenkorb standardmäßig der Fall:Wichtiger Hinweis: Grundsätzlich gelten immer die produkt- und programmspezifischen End User License Agreements (EULA).
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Hackathon "Level APP!" am Start
Der Hackathon „Level APP!“ fand am 16./17. Juni 2023 jeweils ganztags auf dem Campus Riedberg und parallel zur Night of Science statt. Auf Initiative des CIO der Goethe-Universität Ulrich Schielein waren Studierende aus unterschiedlichen Fachgebieten, wie der Informatik, Wirtschafts-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften zusammengekommen, um sich in einem interaktiven, kreativen und dynamischen Rahmen über Ideen zur Goethe-Uni App auszutauschen.
Etappen beim Hackathon, Pitch und Juryentscheidung
Nach einer konzeptionellen Phase am Freitag, stellten Samstag dann alle Teams ihre Vision einer weiterentwickelten Goethe-Uni App vor. Die Ideen reichten von einer intern vernetzten Goethe-Uni Community über ein Goethe Board für Uni Events bis hin zur Einbindung einer online Geldbörse, des Career Service und des Hochschulsports. Alle Pitchs begeisterten auf unterschiedliche Art und Weise. Der Beurteilung lagen fünf Kriterien zugrunde: Kreativität und Innovation, technische und organisatorische Umsetzbarkeit, Impact und Reichweite, Qualität des Prototyps und Qualität der Pitchs.
Die Fachjury bestand aus Ulrich Schielein, CIO, Kai Philipp, stellvertretender Abteilungsleiter Applikation HRZ, Laura Thompson, HRZ Projektmanagerin Software Asset Management (SAM), Paula Paschke, Studiengangskoordinatorin und Gleichstellungsbeauftragte FB 07 sowie DigitalChangeMaker im Hochschulforum Digitalisierung, Kai Brobeil, Adornis Ventures GmbH, Unibator. Sie entschied sich beim ersten Platz für das Projekt „Alltag Nina“ mit Mitgliedern der TechAcademy, weil es viele Aspekte des Studienalltags aufgriff, auf die technische Umsetzbarkeit einging und nah an der Challenge war. Der zweite Platz ging an das Team mit internationalen Studierenden, die eine Idee zu Study und Social Buddies vorstellten. Den dritten Platz belegte das Goethe Board. Hier beeindruckte die Jury der Impact über die Goethe-Universität hinaus. Die Preisschecks im Gesamtwert von 3.000 Euro gesponsert von der main Frankfurt-Stifung wurden vom Präsidenten der Goethe-Universität Prof. Dr. Enrico Schleiff, CIO Ulrich Schielein und Stephan Yanakouros, Mitglied im Vorstand der main Frankfurt-Stifung an die Gewinner Teams überreicht.
Feedback der Teilnehmenden und digitaler Ausblick
Die Teilnehmenden zeigten sich begeistert vom Hackathon. Moritz Schwerdt und Tilo Flasche Teil des Gewinner Teams und in der TechAcademy aktiv, hoben den Austausch in interdisziplinären Teams, sowie das Testen der eigenen digitalen Skills und die Teilnahme an digitalen Prozessen in der Goethe-Universität hervor. Letztendlich konnten sich alle Teams als Sieger fühlen, denn die HRZ Web-Administration wird mit allen Teilnehmenden weiterhin im Austausch über ihre Ideen bleiben. Die HRZ Web-Administration arbeitet somit intensiv daran, die Goethe-Uni App weiterzuentwickeln, und sie sowohl für die Studierenden als auch die Mitarbeitenden an der Goethe-Universität noch interessanter für den Studien- und Arbeitsalltag zu gestalten.
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